Wieder Gottesdienste ab dem 31.5./1.6. (Pfingsten)

Pfingsten, der Geburtstag der Kirche!

Ein wunderschönes Datum, um wieder damit zu beginnen, in unserer Herrenhäuser Kirche regelmäßig Gottesdienst zu feiern. Das ist wirklich eine gute Nachricht!

Wir sind dafür aber an klare Auflagen gebunden, an deren Umsetzung wir gerade arbeiten. Die Situation ist sehr komplex, darum benötigen wir Zeit, um alles sachgerecht vorbereiten zu können. Näheres werden wir sobald wie möglich bekanntgeben.

Folgende Veranstaltungen müssen leider dennoch entfallen:
- Kleiderbasar der Herrenhäuser Kleiderkammer am 9. Mai 2020
- Himmelfahrtsgottesdienst
in den Herrenhäser Gärten am 21. Mai 2020
- Tauffest am 21. Juni 2020 in den Herrenhäuser Gärten
- Der Fachtag Friedhof am 17. Juni 2020

Und noch ein Hinweis:
Die nächste Treffpunkt-Kirche-Ausgabe wird später als gewohnt erscheinen, weil wir die aktuelle Auflage (die schon fast druckreif war) der neuen Situation erst anpassen müssen. Wir bitten dafür um Verständnis.

Pastor Olaf Koeritz


Kinderferienprogramm

Auch wenn Ferien sehr schön sind, können sie doch auch sehr lang erscheinen. Deshalb möchten wir zum Ende der Sommerferien ein Programm für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren anbieten.

Wir, das sind Diakonin Susanne Hache, Pastor Olaf Koeritz und Teamer*innen. An drei Vormittagen möchten wir Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und andere Geschichten von Astrid Lindgren lebendig werden lassen. Wir werden spielen und basteln, toben und ruhig sein und vor allem viel Spaß miteinander haben.

Das Kinderferienprogramm findet vom 18. bis 20. August, jeweils von 10 bis 13 Uhr im Gemeindehaus Herrenhausen, Hegebläch 18 statt. Es ist auch möglich, nur an einzelnen Vormittagen mitzumachen. Wir bitten für die Planung um Anmeldung bis zum 15. Juli bei Diakonin Susanne Hache (Tel.: 01523 / 82 00 956, E-Mail: Susanne.Hache@evlka.de) oder im Gemeindebüro unter Tel. 79 32 42.

 


Videogrüße

Vikarin Ann-Christin Liebert hat einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie z. B. Andachten zum jeweiligen Sonntag, Impressionen aus der Herrenhäuser Kirche und einiges mehr sehen und hören können.

Die bislang eingestellten Videos finden Sie unter dem Menüpunkt "Corona".

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.

Pastor Olaf Koeritz


Distanz in der realen Welt, Nähe im virtuellen Raum – Kirche im Netz

Damit Sie, liebe Gemeinde, nicht vollständig auf Gottesdienste verzichten müssen, legen wir Ihnen die verschiedenen Radio- und Fernsehgottesdienste ans Herz:
www.rundfunkgottesdienst.de und
www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

Jeweils ab Sonntag 8:00 Uhr ist ein Gottesdienst aus unserer Landeskirche abrufbar, zu dem auch ein Liedblatt als Download bereit gestellt wird:
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

Ein Portal mit Ideen für Hausandachten und Gebetszeiten sowie mit weiteren Links finden Sie hier:
www.kirchezuhause.de

Hier finden Sie den digitalen Kinderkanal:
www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/

Last but not least hat Vikarin Ann-Christin Liebert einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie Aktuelles aus unserer Region erfahren:
www.youtube.com/channel/UC8bS-dvRByy08rJaEMZKHgw .
Auch wer „Kirche, Herrenhausen-Leinhausen“ als Suche auf YouTube eingibt, findet den Kanal.

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.


Ein geistliches Wort von Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Corona – das ist lateinisch und heißt übersetzt Krone. Die Krone ist ein Zeichen von Macht. In der Tat hat Corona Macht. Allerdings ganz anders als Menschen sich das bis vor wenigen Monaten vorstellen konnten. Corona beherrscht und verändert das Leben
aller. Weltweit!

Bilder vom Corona-Virus unterm Elektronenmikroskop sind allgegenwärtig. Tatsächlich sieht das Virus so aus wie ein Kreis mit vielen kleinen Krönchen. Ich finde das faszinierend. Irgendwie etwas schauerlich und von einer gewissen Schönheit. Diese winzigen
Gebilde sind dabei, das Leben auf dieser Erde komplett zu verändern. Sie beeinflussen das alltägliche Miteinander. Und fördern die unterschiedlichen Seiten menschlichen Wesens zutage. Einerseits lese ich mit Fassungslosigkeit von Hamsterkäufen. Menschen, die Klopapier horten – so als ob ein Atomkrieg bevorstünde. Leere Regale in Supermärkten und Drogerien. Mehl, Nudeln, Brot, Dosensuppen: alles ausverkauft. Schlimmer als Heilig Abend um 13.30 Uhr! Für mich kaum zu verstehen!

Andererseits gibt es eine große Anzahl von Initiativen, um schwachen Menschen zu helfen. Massenweise melden sich Freiwillige, um für andere einzukaufen. Für alte Menschen, die nicht mehr rauskommen, für die, die jetzt isoliert leben müssen und sonst niemanden haben. Ideen für Balkonkonzerte werden verbreitet, Hilfe für Obdachlose organisiert. Das ist großartig. In vielen dringend benötigten Bereichen arbeiten Menschen jetzt bis an die Grenze der Erschöpfung und darüber hinaus. Ärztinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, Feuerwehrleute und Sanitäter, Polizistinnen und Paketboten. Und auf vielen Balkonen stehen abends die Menschen und applaudieren! Als Dank für alle, die jetzt mehr tun als nur ihren Job. Das ist sehr berührend und schön zu sehen.

Die Gefahr durch das Corona-Virus ist groß. Sie ist mächtig. Doch mächtiger können Menschen sein, die jetzt besonnen handeln. Da bin ich ganz sicher! Menschen, die sich nicht einschüchtern lassen und dennoch tun, was jetzt nötig ist, damit dieses Virus eben keine Vollmacht über die Menschen gewinnt. Einen kühlen Kopf bewahren – vielleicht das Wichtigste jetzt. Und das Vertrauen füreinander und auf Gott.

Gerade jetzt, wo wir kaum noch körperlich im Kontakt miteinander sind, ist besonders viel Raum für Gottes Geist. Der verbindet Menschen über alle Grenzen. Das ist sein Geschäft. Darin hat er sich bewährt über die Zeiten. In vielen Krisen, die Menschen gemeistert haben, längst vor Corona. Der Geist Gottes durchzieht die Hoffnung und macht stark. Ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. So unsichtbar wie das Virus. Ich bin sicher – es ist ein starker Geist. Gott lässt uns nicht allein.

Superintendent Karl Ludwig Schmidt


Wir helfen helfen

Wichtig ist uns auch der Hinweis auf die Aktion "Nachbarschaftschallenge: Hilfe für Risikogruppen", einer Aktion des Diakonischen Werkes Hannover und des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbands Hannover, um in dieser besonderen Krisensituation Menschen Hilfe im Alltag anbieten zu können.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.diakonisches-werk-hannover.de/aktuelles-medien/news/news-meldung/in-zeiten-von-corona-hilfe-direkt-nebenan/ und im Handzettel als PDF-Datei zu dieser Aktion.