Kaum zu glauben?

Diese Überschrift haben Sie schon im letzten Gemeindebrief gelesen.

Wo christlicher Glaube nicht mehr selbstverständlich weitergegeben wird, sondern in unserer modernen Gesellschaft als eine Option neben anderen Grundüberzeugungen erscheint, wird er frag – würdig.

Darum spielt in diesem Glaubenskurs das Fragen als ein Weg der Annäherung eine größere Rolle als Antworten, die das persönliche Einverständnis schon vorwegzunehmen scheinen.

Glauben heute bedeutet, das eigene Leben im Licht der Evangelien zu deuten. Und diese Deutung beginnt nicht bei uns selbst, sondern bedient sich der Zeichensprache der jüdisch-christlichen Tradition in der Bandbreite von Texten, Vorbildern, Liedern, Ritualen und auch Gefühlen.

Wo Glauben wieder frag-würdig wird, können wir neue Antworten finden und Glauben wieder sprach-fähig machen.

Der Kurs besteht aus vier thematischen Einheiten:

  • „Woran du dein Herz hängst“ – Gott
  • „Mein Gott – was für ein Mensch“ – Jesus Christus
  • „Was mein Leben erhellt“ – Heiliger Geist
  • „Mit Gott per Du“ – Gebet

Die Einheiten bauen aufeinander auf und sind thematisch in sich jeweils abgeschlossen. Der fünfte Abend wird ein kommunikativer und gottesdienstlicher Abschluss sein.

Die Teilnahme an allen Abenden ist wünschenswert. Anders als angekündigt, haben wir uns für eine wöchentliche Terminabfolge entschieden: immer dienstags 18.30 – 20 Uhr am 24.9., 1.10., 8.10., 15.10. und 29.10. im Kirchsaal der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18.

Melden Sie sich bitte an im Gemeindebüro (Tel: 79 32 42, Mail: kg.herrenhausen-leinhausen@evlka.de oder bei Pastor Koeritz (Tel. 79 31 15, Mail: Olaf.Koeritz@evlka.de).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf höchstens 20.

Wir sind gespannt und freuen uns auf Gespräche mit Ihnen,

llse Göckenjan und
Pastor Olaf Koeritz

 


Herrenhäuser Abendgebet

Ab dem 4. September laden wir herzlich zum Herrenhäuser Abendgebet ein.

Jeden Mittwoch um 18 Uhr wollen wir eine kleine Andacht feiern (ca. 15 Min.), die einen festen Ablauf hat. Ein Team aus Ehren- und Hauptamtlichen wird diese Abendandacht gestalten.

Wir laden Sie herzlich ein: Kommen Sie in die Herrenhäuser Kirche! Wir wollen dort gemeinsam zur Ruhe kommen, den Tag, die Sorgen ablegen und uns an Gott wenden. Gemeinsam die Stille genießen, aber auch singen und beten.

Wir freuen uns auf jeden und jede von Ihnen. Kommen Sie und genießen Sie diesen Freiraum. Eine kleine Zeit für Sie und für Gott.

 

 


Komm hair – und geh nicht mehr

Ein Stück über Freundschaft

in Erinnerung an Stefanie Greupner-Huchthausen, Mitglied des Theaterensembles der Herrenhäuser Kirche von 1998 - 2018

Aufführungen im Vorraum der Herrenhäuser Kirche am

  • 13., 14. September 2019, 20 Uhr
  • 15. September 2019, 18 Uhr
  • 19., 20., 21. September 2019, 20 Uhr

Freundschaft ist doch eigentlich wie ein Friseursalon – einer, der voll ist mit Spiegeln. Wenn Sie einmal da sitzen, merken Sie, dass es überall zurückspiegelt, und Ihr Gegenüber zeigt Ihnen genau, wer Sie sind. Das ist doch Freundschaft. Meinen Sie nicht auch?

Im Januar 2018 ist unsere liebe Freundin und Theaterkollegin Steffi von uns gegangen. Steffi war seit vielen Jahren Mitglied des Theaterensembles, das sie in vielen Produktionen mit ihrem Gesang, ihrem Schauspiel und ihren Kostümen bereichert hat. In Erinnerung an unsere teure Freundin haben wir beschlossen, eine Hommage in Form eines Theaterabends für sie auf die Bühne zu bringen. Und das Thema? – Na, Freundschaft natürlich.

Wie viele Freunde brauchen wir? Was erhält Freundschaft? Und wie verhält es sich mit falschen Freunden? Diesen und weiteren Fragen geht das Theaterensemble der Herrenhäuser Kirche im aktuellen Projekt nach. In Form eines Episodenstückes wollen wir zu einer (heiteren) Auseinandersetzung mit den Themen Vertrauen, Verbundenheit, und Verlust einladen. Entstanden ist ein (mitunter anarchisches) Kaleidoskop rund um das Schließen und Pflegen von Freundschaften.

Der Eintritt ist frei. Das Ensemble freut sich über eine Spende nach der Aufführung.
Anmeldung unter (0511) 60 23 06 oder unter theater.herrenhausen@gmx.de
https://theater-herrenhausen.jimdofree.com


Neues Angebot: Kindertreff

Aus unseren drei Gemeinden treffen sich vierzehntägig Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen.

Sie spielen gemeinsam, gestalten mit verschiedenen Materialien wie Papier, Wolle, Ton, erzählen und singen, planen gemeinsam weitere Aktionen und Projekte und haben Spaß miteinander. Die Interessen und Wünsche der Kinder prägen das Programm des Kindertreffs. Vielleicht denken sich die Kinder auch einen Namen für ihren Treff aus.

Der Kindertreff findet vierzehntägig dienstags von 17 bis 18 Uhr statt. Das erste Treffen nach den Sommerferien ist am Dienstag, 27. August.

Die Leitung haben Karin Hehl, Susanne Hache und Teamer/innen. Nähere Informationen zum neuen Kindertreff erhalten Sie bei:
Diakonin Susanne Hache
Susanne.Hache@evlka.de
Tel.: 01523 / 82 00 956


Puccini, Messa di Gloria – Brahms, Schicksalslied

Foto: Marcel Domeier

Sonntag, 29. September, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Konzert

Götz Phillip Körner (Tenor), Frido Henken (Bariton)

Kammerorchester Hannover, Kantorei Herrenhausen

Leitung: Martin Ehlbeck

Karten: 25 € / 19 (15) € / 14 (10) €

Kartentelefon der Herrenhäuser Kirche: 0171-1989 829, Gemeindebüro, Abendkasse, Laporte sowie alle bekannten Vorverkaufsstellen, Buchhandlung an der Marktkirche, online: www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf


Mittwoch, 25. September, 19.30 Uhr

Puccinis Gloriamesse, das Werk, das es eigentlich nicht geben dürfte
Vortrag zum Konzert am 29. September

im Gemeindehaus der Herrenhäuser Kirche, Hegebläch 18

Referent: Martin Ehlbeck

Eintritt frei


Die Messa ist die erste umfangreiche Arbeit Puccinis; er knüpft darin an die kirchenmusikalische Tradition in Italien an und verwendet zugleich die modernen Ausdrucksmittel seiner Zeit. Den vertrauten Umgang mit festlicher Kirchenmusik und strengen Formen des Kontrapunkts verbindet er mit einem persönlichen musikalischen Stil und einer Erfindungsgabe für Melodien und Klänge, die schon seine außerordentliche Meisterschaft der späteren Opernmusik enthüllen. Am 12. Juli 1880 wird das Werk in der Uraufführung begeistert aufgenommen.

Das vollständige Manuskript der Messa wurde von Puccini nie veröffentlicht, sein Werk, trotz erfolgreicher Erstaufführung, auch zu Lebzeiten des Komponisten nicht mehr aufgeführt. Erst 1950 wurde sie durch Dante del Fiorentino bei Arbeiten an einer Puccini-Biographie wieder entdeckt. Ihm verdankt sie den Namen Messa di Gloria, den er vermutlich wegen der im Vergleich zu anderen Messevertonungen ungewöhnlichen Länge des Gloria wählte und der ihren Charakter zugleich sehr präzise beschreibt: die ganze Messe – ein »Monument zur Ehre Gottes«, wie ein Herausgeber des Werkes formuliert.

Erst auf den Tag genau 72 Jahre nach der Premiere kam es in Chicago zur ersten Wiederaufführung. Allerdings verwendete Puccini Material der Messa in anderen Zusammenhängen. Die Musik des Agnus Dei wurde in seiner Oper Manon Lescaut und das Kyrie in Edgar verwendet.

Für den heutigen Zuhörer ist es besonders vergnüglich, wenn er eine der einstimmigen Chorstellen des Stückes vernimmt – und davon gibt es viele. Diese Stellen erinnern sehr an die typische italienische Opernmusik des 19. Jahrhunderts eines Rossini oder Verdi. Das sind dann häufig sogenannte Ohrwürmer.

Das Schicksalslied op. 54 ist eine orchestral begleitete Chorfassung eines Gedichts von Friedrich Hölderlin und eines von mehreren großen Chorwerken von Johannes Brahms. Das Stück gilt neben „Ein deutsches Requiem“ als eines der besten Chorwerke von Brahms. Ein Chronist schreibt: „Hätte Brahms nie etwas anderes als dieses eine Werk geschrieben, hätte es genügt, ihn zu den besten Meistern zu zählen.” Die Uraufführung des Schicksalsliedes fand am 18. Oktober 1871 in Karlsruhe statt.

Kantor Martin Ehlbeck


Flohmarkt für Kinderartikel

21. September 2019 von 15 – 17 Uhr

im Gemeindehaus (Hegebläch 18)

In der Cafeteria werden Kaffee und Kuchen angeboten.

Infos bei Petra (T. 71 56 03) & Wiebke (T. 70 11 472)

Die Erlöse aus Standgebühr und Cafeteria kommen dem Kindergarten zugute.


Jubelkonfirmation 2019

(Grafik: Lindenberg)

Am 22. September feiern wir mit Pastor Olaf Koeritz in der Herrenhäuser Kirche wieder die Jubelkonfirmationen. Alle, die

  • 1969 (Goldene Konfirmation),
  • 1959 (Diamantene Konfirmation),
  • 1954 (Eiserne Konfirmation),
  • 1949 (Gnadenkonfirmation)

oder früher in der Herrenhäuser Kirche oder in einer anderen Gemeinde konfirmiert wurden, können sich im Gemeindebüro unter Tel. 79 32 42 anmelden.

Immer wieder stellen wir fest, wie schwierig es ist, an die Adressen der Jubelkonfirmanden/innen heranzukommen. Melden Sie sich bitte bei uns, wenn Sie eingeladen werden möchten und uns vielleicht auch Adres­sen von Mitkonfirmierten zukommen lassen können.

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Mithilfe.


Neues Konfirmanden-Modell in der Region

Drei Gemeinden – ein Konzept

Dieses Motto wird mit dem ­neuen Konfirmandenmodell, das die ­drei­ Kirchenvorstände gemeinsam beschlossen haben, beginnend mit dem Konfirmationsjahrgang 2021 umgesetzt.

Bei der Neuausrichtung der Konfirmandenarbeit geht es vorrangig darum, Jugendlichen mit einem attraktiven Angebot zu begegnen, bei dem ihre Lebenswelten und Bedürfnisse stärker als bisher im Mittelpunkt stehen.

Ein wesentlicher Punkt des neuen Modells ist, dass die Konfirmandenzeit auf ein Jahr konzentriert wird. Eine andere Veränderung besteht darin, dass die Konfirmandentreffen nicht mehr wöchentlich am späten Nachmittag, sondern in Form von monatlichen Konfi-Tagen (an Sams­tagen von 10-16 Uhr) stattfinden. Diese werden zudem gemeindeüber­greifend durchgeführt. Ausgenommen davon ist eine Phase im Herbst, die jeweils in den Gemeinden wöchentlich stattfindet und in der auch die Krippenspiele vorbereitet werden.

Zwei Freizeiten sind integraler Bestandteil des Konfi-Modells, eine zu Beginn und eine zum Schluss der Konfi-Zeit.

Wo liegen die Vorteile dieses Modells, das sich in vielen Gemeinden bereits seit Jahren bewährt hat?

  • Konfi-Tage bieten viel mehr pädagogische Möglichkeiten und Spielräume als die relativ kurzen wöchentlichen Treffen. Die Themen lassen sich abwechslungsreicher und kurzweiliger gestalten und es bleibt genügend Zeit, um in die Tiefe zu gehen.
  • Die größere Konfirmandengruppe ist dynamischer und bringt mehr Spaß an der Sache und am Miteinander für alle Beteiligten. Die Beteiligung von mehreren Hauptamtlichen und TeamerInnen ermöglicht es, Aktivitäten im Plenum und in Kleingruppen abzuwechseln.
  • Die unterschiedlichen Begabungen von Hauptamtlichen und Team­erInnen kommen allen zugute.
  • Die frustrierende Erfahrung, im Anschluss an einen langen Schultag noch zum Konfer zu müssen bzw. mit müden und ausgepower­ten Konfis arbeiten zu müssen, bleibt allen erspart. Erfahrungsgemäß sind alle Beteiligten am Ende eines Konfi-Tages glücklich und zufrieden.
  • Schon vor Beginn eines neuen Jahrgangs erhalten Konfis und ihre Familien alle Termine mitgeteilt und können so verlässlich planen.

Bringt das neue Modell auch Nachteile mit sich? Ja, natürlich! Aber die fallen kaum ins Gewicht bei den vielen Vorteilen!

Pastor Gerd Peter

Wichtiger Hinweis:
Für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, die 2019 ihren Unterricht regulär begonnen hätten, verschiebt sich damit der Beginn ihrer Konfirmandenzeit auf den Sommer 2020.