6. Adventskirche 2019 – ein Rückblick

Christiane Roth-Schönfeld und Pastor Olaf Koeritz als Berta und Fritz Lichtlein

Wir haben gefragt, ob Sie bei uns vorbeischauen und Sie sind zuhauf gekommen. Es ist uns eine Freude, dass es immer mehr Menschen werden, die sich mit uns auf die Adventszeit einstimmen. Das Staunen, die Freude, gemeinsame Gespräche und Beisammensein zu beobachten – wunderbar – wir haben unser Ziel erreicht. Natürlich ist es auch schön, dass die Spendensumme, die wir an Menschen, die in Not geraten sind, weitergeben können, immer größer wird. 2019 waren es 1.200 €. Damit konnten wir zum Beispiel zwei alleinerziehenden Müttern helfen, die in Not geraten sind. Eine der Mütter hat eine Ausbildung begonnen, der Wechsel vom Jobcenter-Bezug in die Ausbildung ist oft kompliziert und es drohte sogar der Wohnungsverlust.

Da sind die vielen Helfer*innen, die uns unterstützen und wie kleine Rädchen im Adventskirchengetriebe funktionieren, es ist unbeschreiblich. Und wenn wir dann Rückmeldungen bekommen, wie viel Spaß es ihnen macht, dabei zu sein, da wird unser Herz ganz weit. Wir sagen allen Beteiligten tausend Dank. Und mit der Müllvermeidung klappt es auch immer besser. Vielen Dank auch an aha, die uns kostenfrei die Hannoccino-Becher zur Verfügung stellt, bringt und abholt.

Wir sind guter Dinge, dass wir Anfang Juli 2020 bei heißen Temperaturen wieder mit der Planung der 7. Adventskirche beginnen. Merken Sie sich schon mal den 28. November 2020 vor.

Christiane Roth-Schönfeld und Marion Müller


„Der Friedhof lag mir am Herzen“

Der Friedhof lag ihr am Herzen: Bärbel Steding bald im Ruhestand (Foto: Koeritz)

Bärbel Steding tritt ihren Ruhestand an

Die Verabschiedung wird im Gottesdienst am 16. Februar stattfinden. Herzliche Einladung dazu.

Seit 2008 arbeitet Bärbel Steding als Verwaltungskraft auf dem Friedhof unserer Kirchengemeinde. Spätestens Ende März wird sie in den Ruhestand gehen. Über ihren besonderen Arbeitsplatz und ihre Zukunftspläne habe ich mit ihr persönlich gesprochen.

Pastor Olaf Koeritz: Was zeichnet Ihren Arbeitsplatz auf dem Friedhof besonders aus?

Bärbel Steding: Hier trifft man die ganze Spannbreite des Lebens an. Auf der einen Seite besuchen Menschen gern im Sonnenschein den Friedhof, setzen sich auf die Bank und sprechen vergnügt mit anderen Menschen.

Auf der anderen Seite sind mir viele Personen begegnet, die ratlos, hilflos waren angesichts der Tatsache, einen Angehörigen bestatten zu müssen. Dazu kommen Menschen, die sich gern informieren oder sich über kleine und große Dinge beschweren. Kurz: Das ganze Leben findet sich an diesem Ort wieder.

Welches ungewöhnliche Ereignis aus den letzten elf Jahren ist Ihnen heute noch in Erinnerung?

Gern denke ich an das Theaterprojekt zurück, das die Theatergruppe vor etlichen Jahren hier auf dem Friedhof inszeniert hat. Das hat mich beeindruckt. Solche Veranstaltungen könnten häufiger stattfinden. Außerdem geht mir ein Satz einer alten Dame nicht aus dem Kopf, die mir sagte: „Ich möchte das Grab gern noch behalten, dann habe ich immer einen schönen Weg und komme aus dem Haus.“

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie jetzt in den Ruhestand gehen?

Ich freue mich, mehr Zeit zum Lesen oder auch für den Garten zu haben. Darüber hinaus möchte ich aber auch ungewöhnliche Dinge ausprobieren, zum Beispiel Blaudruck oder Klöppeln.

Herzlichen Dank, liebe Frau Steding, für Ihre Arbeit auf unserem Friedhof, bei der Ihnen – das spürt man – die Verstorbenen, aber immer auch die Lebenden am Herzen lagen. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen im Namen des Kirchenvorstands und der ganzen Gemeinde alles Gute und Gottes Segen.

Pastor Olaf Koeritz


Missa Melasurej – eine interreligiöse Neuinterpretation nach Palestrina

Klicken Sie auf das Foto, um das ganze Ensemble zu zeigen (Foto: Maximilian Guth)

Samstag, 8. Februar, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Komponisten: Maximilian Guth, Ehsan Ebrahimi, Justus Czaske, Abdulrahim Aljouja

Asambura-Ensemble & Vokalensemble

Musikalische Leitung: Justus Barleben

Eintritt frei

Einführung um 18.30 Uhr mit der Chorklasse 6 der Sophienschule Hannover


Beinahe wäre Palestrinas Messe ungehört verhallt: Papst Pius IV. war kurz davor zu verbieten, dass in Kirchen polyphon gesungen wird, da der Text der Messliturgie kaum noch verstanden werden könne. Nun war Palestrinas Komposition nicht irgendeine Messe, sondern ein Meisterwerk, das auch den Papst überzeugte: Die Missa Papae Marcelli durfte erklingen und entwickelte sich zu einer entscheidenden Säule christlicher Kirchenmusik.

Hört und sieht man genauer hin, finden sich an vielen Stellen Verbindungen zu anderen monotheistischen Religionen: So war der im Kyrie eleison angerufene Kyros jener persische Herrscher, der das jüdische Volk aus dem Exil befreit hat, und im Sanctus wird Gott mit der jüdischen Anrede „Sabaoth“ angerufen.

457 Jahre später waren die interkulturellen und interreligiösen Einstreuungen in einer christlichen Messe für die Komponisten Maximilian Guth und Ehsan Ebrahimi der Impuls zur Missa Melasurej. „Melasurej“ ist eine Spiegelung von Jerusalem; die lateinischen Buchstaben (analog zur Sprache der römisch-katholischen Kirche) werden von rechts nach links „gespiegelt“, was an die Leserichtung im Hebräischen und Arabischen erinnert. Sie verbinden Palestrinas Musik mit der Verarbeitung von Gedichten aus der Tradition der verschiedenen Religionen.

Abdulrahim Aljouja und Justus Czaske haben traditionelle Musik des Sufismus übertragen und neu interpretiert, auf der Zaz wird alevitische Musik von Esin Savas zu hören sein.

Die Parabel über die babylonische Sprachverwirrung ist allen drei Religio­nen gemein. In der Missa Melasurej wird das Stimmenwirrwarr durch sich überlagerndes Sprechen, Flüstern, Murmeln der Worte „Versöhnung und Frieden“ in lateinischer, hebräischer und arabischer Sprache dargestellt. Das ist Vision, Appell und Bitte, religiöse und kulturelle Vielfalt als Bereicherung zu erleben und nicht als Bedrohung.

Das Asambura-Ensemble lebt diese interkulturelle und interreligiöse Verbindung in der gemeinsamen künstlerischen Arbeit professioneller junger Musiker unterschiedlicher kultureller, geographischer und religiöser Heimat. Auch in den Instrumenten zeigt sich kulturelle Vielfalt.

Schülerinnen und Schüler der Sophienschule Hannover wirken in den Konzerten mit, im babylonischen Stimmenwirrwarr und einer Neukomposition nach einer jüdischen Melodie. Diese gemeinsame Arbeit regt an zur Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und setzt Zeichen für interkulturellen Frieden und Dialog.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Region Hannover und dem Kulturbüro der Stadt Hannover.

Kantor Martin Ehlbeck


Orgelkonzert

Kantor Martin Ehlbeck an der Orgel in der Herrenhäuser Kirche

Freitag, 21. Februar, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Martin Ehlbeck spielt Orgelwerke von Bruhns, Bach, Reger (Choralfantasie „Wie schön leuchtet der Morgenstern“).

Der Eintritt ist frei.


Die Fantasie über den Morgenstern ist die dritte der sieben großen Choralfantasien, die Max Reger komponiert hat. Dieses Stück ist sehr beliebt, denn etliche der besonderen Charakteristika Regers sind hierin vereinigt: die komplexe Harmonik und die Neigung zum „Orgelgewitter“ in der Introduktion, seine Fähigkeit zur mystischen Versenkung im Adagio der 3. Strophe und schließlich seine kontrapunktischen Künste in der Schlussfuge, die ein knappes Drittel des Werkes ausmacht. Dies alles wird durch den wunderbaren Choral von Philipp Nicolai zusammengehalten und formal sehr schön glücklich verbunden.


Liederabend

Ann Juliette Schindewolf (Mezzosopran) und Gerd Müller-Lorenz (Klavier) (Foto: Titze / Müller-Lorenz)

Freitag, 20. März, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Werke von Brahms, Grieg und Schumann

Ann Juliette Schindewolf (Mezzosopran)
Gerd Müller-Lorenz (Klavier)

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.


Die Lieder von Brahms, Grieg und Schumann handeln von Frühling und Liebe. Diese uralten menschlichen Themen werden in individuellen musikalischen Farben beschrieben. Insbesondere die Kompositionen von Grieg und Schumann sind eher selten zu hören. Bemerkenswert die au­ßergewöhnlich reifen Texte der Schumann-Lieder: Sie stammen sämtlich von Elisabeth Kulmann, der kein Geringerer als Goethe eine große Literaten-Zukunft prophezeite. Kulmann, die ihren ersten Gedichtband bereits mit elf Lebensjahren veröffentlichte und bis zum Alter von 15 Jahren acht Sprachen fließend erlernte, konnte der Zuschreibung des Dich­ter­fürsten bedauerlicherweise nicht gerecht werden: Sie starb bereits im Alter von 17 Jahren.


2. Tauffest in den Herrenhäuser Gärten

startet am 21. Juni 2020

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2018 laden sechs Kirchengemeinden wieder herzlich in das Gartentheater der Herrenhäuser Gärten ein zur Taufe unter freiem Himmel.

Aus ganz verschiedenen Gründen sind Kinder nicht getauft worden: Es fehlte die Gelegenheit, einer Familie war eine große Feier und die Planung zu viel, vielleicht wussten Eltern auch nicht so genau, ob sie ihr Kind wirklich taufen lassen wollten. Und manchmal erscheint ein Gottesdienst in einer Kirche auch als zu „feierlich“. Auch Erwachsene haben vielleicht nie etwas über den Glauben kennen gelernt, interessieren sich aber durchaus für die eigene Taufe.

Wir möchten mit diesem Fest erneut einen einmaligen Rahmen für alle bieten, die noch nicht getauft sind. Die Herrenhäuser Gärten mit dem Gartentheater bilden dafür eine großartige Kulisse. Hecken und Rasenflächen, Bäume und Blumen laden im Sommer ein, die Natur zu genießen. Überall erinnern die Brunnen in den Gärten an das fließende Wasser, eines der Urelemente. Mit Wasser werden die Täuflinge drei Mal übergossen, um sie so aufzunehmen in die Gemeinschaft der Menschen, die zu Gott und Jesus Christus gehören.

Ab 14.00 Uhr feiern wir im Garten­theater einen fröhlichen Taufgottesdienst, anschließend wird es mehrere „Taufstationen“ im Garten geben. Dort werden die Täuflinge von den Pastorinnen oder Pastoren ihrer Gemeinde getauft. Danach laden wir zum gemeinsamen Picknick im Garten ein, um die Taufe zu feiern. Dabei teilen wir die Dinge, die alle dazu beitragen, und lassen dieses Fest dann fröhlich ausklingen.

An diesem Sonntag werden diese sechs Gemeinden ihren gemeinsamen Gottesdienst mit Taufen um 14.00 Uhr in den Herrnhäuser Gärten feiern: Ledeburg-Stöcken, Zachäus, Herrenhausen-Leinhausen, Nordstädter Gemeinde, St. Marien (Hainholz), St. Andreas (Vinnhorst) und Paul-Gerhardt-Gemeinde (Badenstedt).

Wir freuen uns schon jetzt auf ein besonderes Fest und hoffen, dass viele der Einladung folgen: Lass dich taufen!

Im Namen des Vorbereitungsteams
Karl Ludwig Schmidt,
Superintendent im Amtsbereich Nord-West


Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

Pastor Olaf Koeritz

Dieser Satz, die Jahreslosung für das Jahr 2020, ist so etwas wie die tief eingeschriebene DNA einer jeden Glaubensbiografie. Der Glaube trägt immer sein Gegenteil, den Zweifel, den Kleinglauben in sich. Und er muss sich dafür keineswegs schämen.

Das Markus-Evangelium berichtet von einem verzweifelten Vater. Sein Sohn ist mit einem dämonischen Geist belastet und wird immer wieder in lebensbedrohliche Situationen gebracht. Der Vater kommt mit dem Sohn zu den Freunden Jesu und bittet um Hilfe. Jesus selbst ist nicht da, und die Jünger können mit ihrem Gebet nichts ausrichten. Als Jesus doch noch erscheint, nimmt der Vater all seinen Mut zusammen und bittet ihn: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ 

Eine bewegende Szene. Ein grundehrlicher Mann, dieser Vater! Und schon hier wird sein leiser Zweifel hörbar. Trotzdem mutet er sein Anliegen Jesus zu und fleht ihn um sofortige Hilfe an. Jesus schont diesen (un)gläubigen Vater nicht und erwischt ihn an seiner Schwachstelle: „Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Da brüllt der Vater verzweifelt: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Und genau das tut Jesus. Er heilt den Jungen.

An dieser Geschichte ist Vieles außergewöhnlich. Das Gespräch über Macht und Ohnmacht, über Glauben und Unglauben ist einzigartig im Neuen Testament. In keinem anderen Satz der Bibel sind Glaube und Unglaube so verzwickt miteinander verbunden wie in dieser Wundergeschichte.

Der Vater leidet so sehr mit seinem Kind, dass er sich in die Heilungsbitte einschließt: "Erbarm dich unser und hilf uns!" Die Heilung des Kindes ist auch die einzige Rettung für den Vater.

Männer, erst recht damals, reden nicht über Schwächen, zeigen auch keine Gefühle. Ganz anders hier: zuerst die Jünger, die die Heilung des Kindes nicht vollbringen, dann auch der Vater, der angesichts der bedrohlichen Krankheit des eigenen Kindes seine Ohnmacht herausschreit.

Am Ende steht ein nackter ehrlicher Un/Glaube, der um Hilfe bittet und diese erhält. Hier zeigt sich eine schlichte und schwierige Einsicht. Mein Glaube wächst durch meinen Unglauben, ist im Laufe des Lebens immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen. Wer dies nicht nur versteht, sondern aus tiefster Seele bejaht – dem kann geholfen werden.

Die Geschichte hinter der Jahreslosung ist darum für mich Evangelium, frohe Botschaft pur. Bitte unbedingt nachlesen: Markus-Evangelium Kapitel 9, 14 – 29!

Pastor Olaf Koeritz


Kleidersammlung für
 Bethel

Brauchen Sie in Ihrem Kleiderschrank Platz für neue Mode?

Seit vielen Jahren werden in unseren Kirchengemeinden Altkleider für Bethel gesammelt, die Sie an den rechts genannten Stellen abgeben können.

Was kann in die Kleidersammlung? Gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere und Federbetten – jeweils gut verpackt (Schuhe bitte paarweise bündeln)

Nicht in die Kleidersammlung gehören: Lumpen, nasse, verschmutzte oder stark beschädigte Kleidung und Wäsche, Textilreste, abgetragene Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und Elektrogeräte

Ihre Spenden können Sie am 9. März (Mo.) und 10. März (Di.) jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr im Vorraum der Herrenhäuser Kirche abgeben.


Geschafft: Kita-Klettergerüst und Gerätehaus sind da!

(Foto: Kerstin Danne)

Liebe Leserinnen und Leser, als ich vor ein paar Monaten den Artikel für die Dezember/Januar-Ausgabe „Das Warten hat ein Ende – auch für die Kita Herrenhausen“ geschrieben habe, konnte ich es noch nicht glauben, dass wir wirklich das neue Klettergerüst bekommen sollen.

Als Ende November der Aufbautermin vom neuen Gerätehaus verschoben wurde, dachte ich erst recht nicht mehr, noch in 2019 das neue Klettergerüst zu bekommen. Doch die Hoffnung war da und so glaubten wir ganz fest daran.

Am Nikolaus-Tag war es plötzlich so weit. Das neue Gerätehaus wurde geliefert und aufgebaut.

Was waren wir erleichtert. Den Montag danach sollte endlich das Klettergerüst kommen. Abwarten, das taten wir. Es war Montagmorgen und draußen tat sich nichts. Schade, dachte ich, und hatte es schon fast vergessen, als plötzlich die Kinder an die Fenster rannten und schrien: „Eine neue Rutsche!“. 50 Kinder mit strahlenden Augen standen an den Scheiben und quetschten ihre Nasen platt. Ganz aufgeregt und voller Freude verbrachten die Kinder die nächsten Tage an den Fensterscheiben. Unser großes Weihnachtsgeschenk ist da und das auch noch vor Weihnachten. Herzlichen Dank an alle, die es möglich gemacht haben.

Kerstin Danne
Kita Herrenhausen


Fokus Friedhof – Kunstvoll. Spirituell. Lebensnah.

Landeskirchenweiter Fachtag am 17. Juni 2020 in Hannover-Herrenhausen

Am 17. Juni 2020 wird der erste „landeskirchenweite Fachtag Friedhof“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Hannover-Herrenhausen stattfinden. Dabei wird es schwerpunktmäßig darum gehen, den Friedhof als Schnittmenge von öffentlichem Raum und kirchlich-kultureller ‚Bespielung‘ und somit als Chance auch und gerade für Kunst und Kulturarbeit in den Blick zu nehmen. Weitere Information finden Sie schon jetzt unter: https://www.kunstinfo.net/angebote/seminare


„Kaum zu glauben“ – ein Rückblick

Ende September bis Anfang November fand im Kirchsaal der Kurs „Kaum zu glauben“ statt. Ilse Göckenjan und Olaf Koeritz führten die Teilnehmer gemeinsam durch den Kurs. Dabei hatte jeder der fünf Abende einen anderen Schwerpunkt, der den christlichen Glauben betrifft: Gott Vater, Jesus Christus, der Heilige Geist, Trinität und Gebet. Anhand von Abbildungen und Texten wurden wir Teilnehmer in das jeweilige Thema eingeführt und inspiriert, unsere eigenen Gedanken einzubringen. So haben wir uns im Laufe der Zeit angenähert und kennengelernt.

Für jedes Thema hätte man natürlich sehr viel mehr Zeit gebraucht, ist doch jedes Thema für sich unerschöpflich. Wir Teilnehmer des Kurses waren aber dankbar für das Angebot, die gegenseitige Bereicherung und die Möglichkeit, sich im geschützten Raum mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen.

Uns war es ein Bedürfnis, in Gemeinschaft zu sein. Auf Grund dieser Erfahrung wäre es schön, wenn so etwas wieder stattfinden könnte.

Ursula Zimmer


Flohmarkt für Kinderartikel


am Samstag, 7. März, 15 – 17 Uhr im Gemeindehaus

mit Kaffee und Kuchen in der Cafeteria.

Die Erlöse aus der Standgebühr kommen dem Kindergarten zugute.

Infos und Anmeldung bei Petra (T. 71 56 03) und Wiebke (T. 70 11 472).


Passionsandachten

(Foto: epd-bild / Norbert Neetz)

Herzliche Einladung zu unseren diesjährigen Passions­andachten jeweils um

19.00 Uhr im Vorraum der Herrenhäuser Kirche.

„Palmen, Portemonnaie und Passion“ – unter diesem Titel werden wir in den Andachten jeweils einen symbolischen Gegenstand aus der Passionsgeschichte in den Mittelpunkt stellen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

  • 05. März    Pastor Koeritz    („Palmwedel“)    
  • 12. März    Superintendent Schmidt    („Schwert“)    
  • 19. März    Pastorin Charbonnier    („Geldbeutel“)
  • 26. März    Pastor Koeritz    („Dornenkrone“)    
  • 02. April    Pastorin Schubert    („Nägel am Kreuz“)

Sommerfreizeit für Kinder im Grundschulalter

12. – 16. August 2020 im Landheim der Sophienschule in Hambühren (in der Nähe von Celle)

„Ferien mit Pippi, Michel und anderen“ – das ist die Überschrift über die gemeinsame Zeit. Astrid Lindgren hat wunderbare Bücher für Kinder geschrieben. Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga sind bei vielen großen und kleinen Menschen bekannt. Wir möchten von ihnen erzählen, manches nacherleben oder -spielen, dazu basteln und vielleicht ein Abenteuer erleben. Außerdem werden wir ganz viel gemeinsam spielen, singen, kurze Andachten feiern und das schöne Außengelände nutzen. Auf jeden Fall werden wir viel Spaß miteinander haben.

Wir, das sind die Kinder, Diakonin Hache, Pastor Koeritz und Teamer/innen (wir planen mit einer Gruppe von ca. 20 Kindern).

Hin- und Rückfahrt sollen durch Fahrgemeinschaften der Familien erfolgen (wir organisieren die Fahrten so, dass alle Kinder einen Platz finden werden).

Kosten: 100 Euro. Niemand muss aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben. Es gibt bei Bedarf Zuschüsse.

Weitere Informationen und Anmeldung bei:
Diakonin Susanne Hache,
Tel.: 01523 / 8200956 oder
E-Mail: Susanne.Hache@evlka.de


Herrenhäuser Abendgebet

Immer wieder dürfen wir erleben, dass viele Menschen unsere Kirche für eine stille Andacht in der Gebets­ecke oder auch in der Kirche aufsuchen. Menschen, die gern in unsere Kirche kommen.

Dieser erfreuliche Umstand hat Superintendent Schmidt und mich auf Idee gebracht, für solche und auch andere Menschen eine kleine wöchentliche Andacht jeweils am Mittwoch um 18 Uhr in unserer Kirche anzubieten:

das „Herrenhäuser Abendgebet“!

Eine kleine Pause in der Mitte der Woche. Kein großer Gottesdienst mit Predigt erwartet die TeilnehmerInnen, sondern eine schlichte kleine Andacht, zu der jeder und jede willkommen ist. Gestaltet wird sie von verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Menschen aus der Gemeinde und eben nicht allein von den Pastoren/innen. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Moment gemeinsam mit uns feiern.

Ihr Pastor Olaf Koeritz