Rückblick auf das 1. Große Tauffest am 24. Juni im Herrenhäuser Garten

Fast 1000 Menschen kamen zum 1. Tauffest am 24. Juni in den Großen Garten in Herrenhausen (Foto: Stephan Lackner)

Was für eine heitere Atmosphäre! Vergleichbar irgendwie der beim „Kleinen Fest im Großen Garten“. Sicher hatten sich alle beteiligten sechs Gemeinden besseres Wetter erhofft, aber die Norddeutschen lassen sich ja gottlob nicht von ein bisschen Regen und Wind beeindrucken, dafür gibt es Schirme. Fast 1000 Menschen kamen zum 1. Tauffest am 24. Juni in den Großen Garten in Herrenhausen, 56 Täuflinge im Alter zwischen null und 19 Jahren wurden begrüßt. Manche Familien ließen gleich mehrere Kinder taufen, im Nu war das Gartentheater gefüllt bis zu den letzten Stehplätzen.

Die Stimmung des Gottesdienstes in dieser wunderschönen Kulisse war fröhlich-feierlich; eine Band, bestehend nur aus Pastoren und einer Pastorin, begleitete die Lieder, die Kantorei Herrenhausen unter der Leitung von Martin Ehlbeck begeisterte, dem Wetter trotzend, wie immer – Texte, Melodien und den Ablauf der Feier konnten alle den gedruckten Handzetteln entnehmen.

Überhaupt klappte die Organisation perfekt, vor allem dank der guten Zusammenarbeit der Gemeinden bei den Vorbereitungen. Getauft wurde auf der großen Wiese vor dem Gartentheater, ein jeglicher im überdachten Pavillon seiner Heimatgemeinde.

Wer sich im Gedränge bewegte und ein wenig um sich lauschte, hörte immer wieder begeisterte Kommentare und was für eine schöne Idee dieses Tauffest an eben diesem Ort sei.
Und als zum Ende der Feier noch einmal alle Täuflinge der einzelnen Gemeinden beim Namen gerufen wurden und dazu aufstanden (viele Babys wurden zu ihrer freudigen Verblüffung hoch in die Luft gehoben), wurden sie mit zum Teil jubelndem Beifall begrüßt – dieses Zusammen­gehörigkeitsgefühl wird im Gedächtnis bleiben.


Abschied von Pfarrverwalterin Ulrike Thiele

Pfarrverwalterin Ulrike Thiele (Foto: Fotostudio Kurth)

„Würden Sie meinen Sohn Max taufen?“ Max ist zehn Jahre alt. Er geht zum Religionsunterricht. Und so hat er gemerkt, dass er gerne getauft werden möchte. Seine Eltern haben nichts dagegen. Max ist als Kind nicht getauft worden, damit er es später einmal selbst entscheiden kann. Und das „Später-mal-selbst-entscheiden“ war jetzt. Ihm ist es wichtig. Und im Juni habe ich Max getauft.

Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Andachten zu Jubiläen, Besuche und vieles mehr gehörte zu meiner Vorbereitungszeit auf die Pfarrverwaltung. Wir haben gemeinsam Gottesdienste gefeiert, in dieser Zeit war ein Gemeindefest, das Tauffest im Großen Garten und die Kirchenvorstandswahl. Ich habe die Adventskirche, die besonderen AusZeit-Abendgottesdienste oder das Diakonische Mittagessen kennengelernt. Gern habe ich bei Ihnen dieses eine Jahr gearbeitet. Viele Begegnungen und manches Gespräch habe ich in Erinnerung – auch zum Stichwort Taufe.

Dazu ist mir ein Besuch im Herta-Meyer-Haus eingefallen. Eine Dame hatte Geburtstag. Einziger Gast: ihr Patenkind. Im Gespräch ging es dann auch sofort um die Taufe und wie sehr sie sich freut, dass diese Verbindung zu ihrem Patenkind ein Leben lang gehalten hat. Und, sie war sich sicher: Ohne diese Taufe und das Patenamt hätten sie sich aus den Augen verloren. Doch so war durch den gemeinsamen Glauben ein unsichtbares Band zwischen ihnen gewachsen.

Und Max? Bei seiner Taufe war er sehr aufgeregt. Doch seine beiden Taufpaten – und natürlich die Eltern – haben seine Taufe begleitet. Das wünsche ich Max und uns allen, dieses unsichtbare Band zwischen uns Christinnen und Christen.

Danke, dass ich Sie und Ihre Kirchengemeinde kennenlernen durfte. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.

Ihre Ulrike Thiele


Rückblick: Kirchenmusikfest in der Christuskirche am 10. Juni 2018

(Foto: Bernd Schwalbe)

18 Chöre und Instrumentalkreise trafen sich zum Musizieren in der Christuskirche Hannover. Mit dabei waren Kinder- und Jugendchöre, die Kinderkantorei Herrenhausen-Burg, klassische Kirchenchöre und die Kantorei Herrenhausen, Gospelchöre, ein Posaunenchor, das Orchester der Herrenhäuser Kirche und eine Band. Die beiden Kirchenkreiskantoren Harald Röhrig und Martin Ehlbeck hatten dieses Musikfest zusammen mit ihren neben- und ehrenamtlichen Kirchenmusikern organisiert.

Bei der Leitung der jeweils von mehreren Chören musizierten Stücke reichten sich die Chorleiter den Taktstock wie einen Staffelstab weiter. Ein Stück für vier Chöre von Michael Praetorius musste sogar von vier Dirigenten gleichzeitig dirigiert werden.  Insgesamt wirkten ca. 400 aktive Sänger und Sängerinnen und Instrumentalisten aus unseren Gemeinden in Garbsen, Seelze und Hannover bei diesem Fest der Kirchenmusik mit. Zwischen den Proben und nach dem Konzert konnten sich die Teilnehmer auf dem Platz vor der Christuskirche bei kühlen und heißen Getränken und leckeren Speisen stärken. Das Wetter spielte dazu mit, denn der für Hannover angekündigte Regen blieb aus.

Superintendent Karl Ludwig Schmidt moderierte das Konzert, das bei den zahlreichen Zuhörern großen Beifall fand. Leider konnten nicht alle Besucher wegen des großen Andranges auf die Veranstaltung einen Sitzplatz bekommen.

Kantor Martin Ehlbeck


Lachyoga – macht Sommerpause

 

Bis Ende August machen wir Sommerpause. Ab dem 10.September haben Sie wieder die Möglichkeit unverbindlich bei uns vorbei zu schauen und Lachyoga kennen und schätzen zu lernen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Jeden zweiten Montag im Monat von 18 bis 19 Uhr treffen sich Menschen, die gerne Lachen und damit etwas für Ihre Gesundheit tun, im Gemeindehaus, Hegebläch 18, in der 1. Etage. Lachen stärkt u.a. das Immunsystem, baut Stress ab und sorgt für mehr Lebensfreude. Wir suchen noch Mitstreiter*innen ab September! Schauen Sie doch bei uns vorbei!


Orchesterkonzert

Herrenhäuser Orchester (Foto: Martin Swoboda)


Am Sonntag, den 9. September um 19 Uhr erwartet Sie ein besonderes Klassik-Highlight.

Das Orchester der Herrenhäuser Kirche, aufgefüllt mit Oboen und Hörnern, spielt Werke der Wiener Klassik: Mozart und Haydn. Die Wiener Klassik verlangt einen besonders schönen Klang in den ersten Violinen und Präzision in allen anderen Stimmen.

Sie hören zwei Sinfonien von Mozart. Anfangen werden wir aber mit Genzmers Sinfonietta, die Sie schon aus unserem letzten Programm kennen.

Außerdem spielen wir von Michael Haydn ein Allegro. Ja, Sie lesen richtig! Der berühmte Josef Haydn hatte nämlich noch einen jüngeren Bruder, der auch Komponist war: Johann Michael. Er stand im Schatten seines berühmten älteren Bruders, hat aber auch sehr hübsche Stücke komponiert.

Hauptwerk unseres Programms ist die berühmte Sinfonia concertante Es-Dur, KV 364. Himmlische Musik! Eine Sinfonie mit konzertierender Geige und Bratsche.

Als Solistinnen haben wir Maike Roßner (Violine) und Anne-Caroline Thies (Viola) engagiert, dazu die Bläser, alle aus dem Niedersächsischen Staatsorchester, Hannover.

Wir proben mit Feuereifer für unser Konzert und freuen uns auf unser Publikum.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Ulla Zimmer


Nobody is perfect – oder doch?

AusZeit-Gottesdienst

Am 23. September um 18 Uhr findet der nächste AusZeit-Gottesdienst statt. Das Thema lautet: „Nobody is perfect – oder doch?“

Der Mensch ist ständig dabei, sich und seine Welt zu perfektionieren. Die Forschung eröffnet dazu gerade am Beginn und am Ende unseres Lebens bisher ungeahnte Möglichkeiten. Aber wie weit können oder wollen wir gehen? Wo sind die Grenzen? Keine perfekten Antworten wollen wir versuchen, sondern zum Nachdenken und Weiterdenken anregen.

Im Anschluss an den Abendgottesdienst laden wir Sie wie gewohnt zum Austausch mit Genuss im Kirchenvorraum ein.


Wahl des neuen Vorsitzes im Kirchenvorstand und Berufung

Der Kirchenvorstand hat in seiner konstituierenden Sitzung am 18. Juni Herrn Götz von Quadt als Vorsitzenden und Herrn Henning Köhler als stellvertretenden Vorsitzenden des neuen Kirchenvorstandes gewählt. Bereits in einer früheren Sitzung wurde Frau Jana Heidenreich in den Kirchenvorstand berufen. Eine weitere Berufung wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich in den Kirchenvorstand haben wählen oder berufen lassen und hier nun auch noch ein besonderes Amt übernommen haben.

Pastor Olaf Koeritz


Einfach spitze, dass du da bist ...

(Foto: Diakonin Susanne Hache)
Gottesdienste für die Kleinsten

Dieses Lied singen wir immer mit Bewegungen wie Klatschen, Stampfen, Hüpfen zu Beginn des Gottesdienstes für die Kleinsten. Wir, das sind kleine Kinder (ab zwei Jahren) mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden. Wir singen und beten und beschäftigen uns mit einer Geschichte.

Im Gottesdienst vor den Sommerferien haben wir z. B. das Bilderbuch vom Regenbogenfisch gemeinsam angeschaut. Der Regenbogenfisch, der zunächst keine seiner Glitzerschuppen abgeben will, sich aber doch überzeugen lässt und am Ende glücklich mit den anderen Fischen davonschwimmt. Dazu haben wir Fische auf Papier angemalt und mit Glitzerschuppen beklebt (s. Bild).

In einem anderen Gottesdienst haben wir das Gleichnis vom Senfkorn mit Bewegungen nachempfunden, das Fingerspiel „Das Knöspchen“ gemacht und Samen eingepflanzt.
Der Gottesdienst dauert maximal eine halbe Stunde. Und danach ist immer noch Zeit, etwas zu trinken, Kekse zu essen, zum Malen, Spielen und Klönen.

Den nächsten „Gottesdienst für die Kleinsten“ feiern wir am Freitag, 24. August und dann wieder am Freitag, 21. September, jeweils um 16 Uhr in der Zachäuskirche.

Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid.

Diakonin Susanne Hache

 


Lange Nacht der Kirchen

Am 7. September 2018 findet in Hannover wieder die Lange Nacht der Kirchen statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freiräume“. Auch in der Herrenhäuser Kirche erwartet Sie wieder ein klangvolles Programm, zu dem wir Sie herzlich einladen möchten:

  • 18.00 Uhr: Virtuoses Akkordeon –
    das unterschätzte Instrument
  • 18.30 Uhr: John Lennon und die Bibel –
    hätten Sie das gedacht?
  • 19.00 Uhr: Klang- und Lichterkirche –
    mit Möglichkeit der Beteiligung des Publikums
  • 19.30 Uhr: Virtuoses Akkordeon –
    das unterschätzte Instrument
  • 20.00 Uhr: John Lennon und die Bibel –
    hätten Sie das gedacht?
  • 20.30 Uhr: Klang- und Lichterkirche –
    mit Möglichkeit der Beteiligung des Publikums
  • 21.00 Uhr: Jazz mit Ludwig Müller- Homey

Virtuoses Akkordeon – das unterschätzte Instrument

Alexandre Bytchkov wird im Rahmen der Langen Nacht ein Instrument, das sonst oft herablassend als „Schifferklavier“ oder „Quetschkommode“ bezeichnet wird, von seiner virtuoseren wie vielfältigen Seite zeigen.


Alexandre Bytchkov ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, unter anderem der zweifache Deutsche Akkordeonmeister. Er wird Solowerke für Akkordeon, insbesondere aus dem klassischen Repertoire, in der Herrenhäuser Kirche erklingen lassen.Dazu wird der Solist erläuternde Informationen zu den Stücken geben – getreu dem Motto: „Man hört besser, was man auch weiß.“

Den Zuhörern und Zuhörerinnen wird damit ein eindrückliches Erlebnis geboten, denn die klassische Musik auf dem Akkordeon wird sehr selten gespielt, sowohl wegen der Schwierigkeit der Transkription für das Instrument als auch wegen der hohen Anforderungen an den Instrumentalisten selbst.

John Lennon und die Bibel

Der als „deutscher John Lennon“ bekannte Sänger und Gitarrist Johnny Silver wird das Publikum in der Herrenhäuser Kirche an diesem Abend mit der unvergänglichen Musik der Beatles, insbesondere des Solokünstlers, Komponisten und Friedensaktivisten John Lennon unterhalten.

Die Lieder Lennons und der Beatles werden als Unplugged-Versionen dargeboten, die ohne Studiotricks oder Effekte auskommen und bei denen auf reine und emotionale Direktheit Wert gelegt wird.

Außerdem können die Gäste gespannt darauf sein, was diese Musik mit der christlichen Botschaft verbindet. Begleiten Sie John Lennon auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und erfahren Sie mehr über seine Sehnsucht nach Frieden, Gewaltlosigkeit, Gerechtigkeit und Liebe.

Lichterkirche
Wir werden die Kirchen allein mit Kerzenlicht erleuchten und Ihnen damit die Möglichkeit geben, unseren Jugendstilraum in diesem besonderen Licht zu erleben. Es werden Texte zu hören sein, die das Leitmotiv der „Freiräume“ aufnehmen. Außerdem werden Sie selbst Gelegenheit haben, den Klang der Kirche mitzugestalten. Lassen Sie sich überraschen!

Jazz mit Ludwig Müller-Homey

Ludwig Müller-Homey – klingt wie der Name einer Person, dahinter verbergen sich aber drei:

  • Gerd Ludwig - Kontrabass,
  • Jan Müller – Baritonsaxofon und
  • Martin Homey – Trompete/ Flügelhorn

Feiner Jazz in kleiner Formation erwartet die Zuhörer zum Abschluss der Langen Nacht in der Herrenhäuser Kirche. Drei Musiker, die in verschiedenen Formationen zusammenspielen, haben sich extra für diesen Abend neu formiert und bieten dem Publikum ungewöhnliche Bläsersätze und damit einen abwechslungsreichen Sound.   


Erntedankfest

Feiern Sie mit uns Erntedank!

Am 7. Oktober um 10 Uhr laden wir Sie herzlich zum Erntedankgottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Essen im Gemeindesaal ein. Genießen Sie zuerst den wunderschön geschmückten Altarraum, den Gottesdienst und danach verschiedene leckere selbst gekochte Eintopfgerichte.

Um besser planen zu können, freuen wir uns, wenn Sie sich im Gemeinde­büro (Tel. 79 32 42 oder per EMail: kg.herrenhausen-lein-hausen@evlka.de) zum Essen anmelden. Spontane Mitesser/innen sind natürlich auch willkommen!


Werden Sie Pfeifenpate, weil...

Herrenhäuser Orgel

... die Orgel in der Herrenhäuser Kirche mehr Klangfarben erhalten soll.

Die Orgel muss dringend renoviert werden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir sie um einige Klänge erweitern, die die Vorgängerorgel besonders ausgezeichnet haben. Dies soll die Möglichkeiten von Musik im Gottesdienst und bei Konzerten wesentlich verbessern.

Wir brauchen dazu Ihre Hilfe. Von den Gesamtkosten von 156.000 € müssen durch Spenden und Pfeifenpatenschaften vor Ort 60.000 € aufgebracht werden. Übernehmen Sie eine Pfeifenpatenschaft. Nähere Informationen, den Info-Flyer und die noch freien Orgelpatenschaftenfinden sie unter Gemeinde / Pfeifenpatenschaften.


Jahreslosung 2018

(Grafik: GEP)