Adventsandachten in der Zachäuskirche

(Foto: Lotz)

In der Adventszeit laden wir mittwochs wieder ein zu musikalischen Adventsandachten in der Zachäuskirche:

6. Dezember, 18 Uhr: 
Pastorin Schubert mit dem Zachäus-Ensemble

13. Dezember, 18 Uhr:
Pastor Koeritz mit dem Chor „Vocal Club”

20. Dezember, 18 Uhr:
Superintendent Schmidt mit dem Zachäus-Ensemble


„Zukunft 2028“: Gemeinsame Zukunfts-Konferenz

„Kirche sein in heutiger Zeit“ – an diesem Thema arbeiten viele Menschen unserer Kirchengemeinden sehr engagiert und verantwortungsvoll mit. Dabei geht es auch um die Frage, wie durch unser Denken und Handeln kirchliche Angebote und Dienste unter den Ansprüchen „Gott loben – dem Nächsten nah sein – Menschen bilden“ gelingen können.

Blickt man auf die Aktivitäten der Gemeinden, kann man sich davon überzeugen, was ehrenamtliche, nebenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu leisten imstande sind.

Damit das auch in Zukunft gelingt, haben sich die Vorstände der drei Kirchengemeinden unserer Region (Herrenhausen-Leinhausen, Zachäus und Ledeburg-Stöcken) für die Durchführung einer gemeinsamen Zukunfts-Konferenz entschieden. Denn jede Gemeinde benötigt zum einen eine klare Orientierung, also ein zukunftsweisendes Profil der Kirchengemeinde; zum anderen kommt es aber auch auf motivierende Realisierungsschritte an, also auf transparent entstandene und fair abgestimmte Entwicklungsplanungen.

Bis zu 80 Personen werden sich unter der Moderation durch Prof. Dr. Herbert Asselmeyer am 26. und 27. Januar 2018 Zeit nehmen, um einen wertschätzenden Blick auf die Arbeit der vergangenen Jahre zu werfen, eine selbstkritische Bestandsaufnahme zu wagen und phantasievoll Gemeinde-Perspektiven unter dem Stichwort „Zukunft 2028“ zu erarbeiten. Und damit am Ende nicht nur schöne Ideen stehen, werden diese auch gleich auf ihre Realisier- und Umsetzbarkeit hin geprüft.

So steht am Schluss der Zukunfts-Konferenz die gemeinsame Entscheidung aller Beteiligten, welche Prioritäten gesetzt werden und wie die erarbeiteten Perspektiven sinnvoll und schrittweise umgesetzt werden.

Pastor Gerd Peter
(Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken)


Eine Entdeckungsreise zu den Anfängen des christlichen Glaubens

Eine Buchpräsentation im Rahmen der Kirchsaalgespräche

Der ehemalige Herrenhäuser Pastor Dr. Jan Olaf Rüttgardt hat im Ruhestand ein Buch mit dem Titel „Die Botschaft der Evangelisten” geschrieben.

Im Klappentext heißt es: „Wer ihm (Jesus als dem Sohn Gottes, Anm. d. Red.) heute als suchender oder interessierter Zeitgenosse begegnen will, um ein persönliches Bild zu gewinnen, sollte sich in die Evangelien vertiefen. Dazu möchte das Buch anleiten, wie ein guter Reiseführer Orientierungshilfen geben und erhellende Durchblicke ermöglichen. In allgemein verständlicher Sprache vermittelt es mit der Lutherbibel 2017 grundlegende Erkenntnisse der Bibelwissenschaft, erklärt historische Hintergründe, zitiert die Evangelien als urchristliche Glaubensdokumente und führt so zu den Anfängen des Glaubens.“

Dieses Buch wird Herr Rüttgardt im Rahmen der Kirchsaalgespräche am 23.01. um 19.30 Uhr vorstellen. Es kann direkt nach der Lesung erworben werden, ist aber auch etwa als Weihnachtsgeschenk schon jetzt im Buchhandel zum Preis von 19,50 € zu erwerben.


Lachyoga – gegen den Winterblues

Wenn die Tage am kürzesten sind, brauchen wir ein wenig Lebensfreude. Schauen Sie doch ganz unverbindlich montags von 18–19 Uhr im Gemeindehaus (Hegebläch 18, 1. Etage) zum gemeinsamen Lachen vorbei.

Lachen stärkt u. a. das Immunsystem, baut Stress ab, wirkt schmerzstillend und fördert das soziale Miteinander. Wir freuen uns auf Sie.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Christiane Roth-Schönfeld


Hebräische Lieder

Peter Kuhz und Esther Lorzen (Foto: Lorenz)
„Bilwawi“ – In meinem Herzen

Freitag, 19. Januar, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Sakrale und weltliche Lieder aus dem alten und neuen Israel

Esther Lorenz,Gesang & Rezitation
Peter Kuhz, Gitarre

Eintritt frei, Spenden erwünscht


Mit dem Konzertprogramm „Bilwawi“, benannt nach einem Lied, dessen Text aus dem mittelalterlichen geistlichen „Buch der Gottesfürchtigen“ stammt, präsentiert die Sängerin Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei von dem Gitarristen Peter Kuhz.

Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach, erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gott, als er sich in der Wüste Juda befand, zitiert die Worte zweier Liebender aus dem Hohelied und besingt den „Abend der Rosen“ in „Erev shel shoshanim“ – ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten.

Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte. Die „Rheinische Post“ bemerkte dazu: „Am Ende lösten sich die Zuhörer tief bewegt in der Erkenntnis, den uralten Puls des Judentums gefühlt zu haben – einen Atemzug lang.”


Rückblick auf die Gemeindeversammlung

Am 15. Oktober fand die Gemeindeversammlung statt. Im Anschluss an den Gottesdienst hatte der Kirchenvorstand alle interessierten Gemeindemitglieder zu diesem Informations- und Gedankenaustausch eingeladen.

Herr Kolmar, der mit der Leitung der Versammlung beauftragt worden war, hat souverän durch die umfangreiche Tagesordnung geführt.

Am Anfang stand die Vorstellung von Frau Hache als unserer neuen Diakonin und Frau Thiele als Pfarrverwalterin in Ausbildung. Anschließend haben verschiedene Mitglieder des Kirchenvorstandes fast alle Bereiche unserer kirchengemeindlichen Arbeit vorgestellt. Die rund 30 Besucher/innen konnten sich damit ein umfassendes Bild von der in den letzten Jahren geleisteten Arbeit machen.

Nach jedem Tagesordnungspunkt wurde Gelegenheit zu einem Austausch gegeben, die auch gern genutzt wurde. Dabei kamen so unterschiedliche Dinge wie die Beleuchtung vor der Kirchentür am Abend bis hin zur Anregung für ein Mehrgenerationenprojekt und Pro­bleme beim Austeilen des Gemeinde­briefes zur Sprache.

Der Kirchenvorstand wird sich nun mit diesen Fragen und Anregungen in der nächsten Zeit auseinandersetzen.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen für ihr Kommen und an alle Kirchenvorsteher/innen für ihre Beiträge.
Pastor Olaf Koeritz


Kirchenvorstandsklausur in Amelungsborn

In seiner diesjährigen Klausurtagung, die vom 21. – 22. Oktober im Kloster Amelungsborn stattfand, befasste sich der Kirchenvorstand (KV) mit seiner Arbeit der zurückliegenden sechs Jahre.

In einer intensiven Phase sind alle wesentlichen Ereignisse der Arbeit aus den letzten sechs Jahren zusammengetragen worden. Dabei ist sehr schön deutlich geworden, mit wie vielen sehr unterschiedlichen Themen diese Zeit gefüllt war.

Ich möchte hier wenigstens einige der wichtigsten Aspekte dieses Rückblickes auch benennen. Gerade für mich war dieser Rückblick sehr erhellend, weil mir auch Dinge zu Bewusstsein gekommen sind, die vor dem Beginn meiner Arbeit im September 2015 lagen.

► Wie ein roter Faden ziehen sich durch die sechs Jahre personelle Veränderungen. Alles begann mit einer neuen Leitung in der Kita, mit Frau Danne. Sodann wurde die Stelle der Sekretärin mit Frau Reneberg ebenso neu besetzt wie die Pfarrstelle mit mir. Dazu kam noch die Beratung zur Diakonenstelle, die dann im Januar 2017 mit Frau Hache endlich besetzt werden konnte. Alle Neubesetzungen mit allen dazugehörigen Prozessen im Vorfeld haben den Kirchenvorstand intensiv beschäftigt. Hier hat der gesamte KV viel Arbeit und Herzblut investiert, um die personelle Zukunft der Gemeinde zu stärken. Dazu kamen dann auch immer wieder Wechsel innerhalb des Gremiums: So sind Herr Köhler, Herr Dorndorf und Herr Schwerdt­feger während der laufenden Amtszeit des Kirchenvorstandes neu hinzugekommen.

► Daneben und darüber hinaus wurden mehrere Projekte auf den Weg gebracht: Hier sind zu nennen die Adventskirche, die sich immer noch wachsender Beliebtheit erfreut, die Abendgottesdienste, die erneuerte Gottesdienstordnung. Ebenso ist in der Kirche eine neue Verstärker­anlage installiert worden. Bei der nicht einfachen Akustik der Herrenhäuser Kirche ein alles andere als einfacher Prozess, der viele Nachbesserungen erforderte. In jüngster Zeit hat dann das Projekt der Reinigung und Erweiterung der Orgel immer wieder seinen Platz auf der Tagesordnung des KV bekommen.

► Im Anschluss an diesen ausführlichen Rückblick, der wirklich beeindruckend war und viel Grund zur Dankbarkeit gibt, haben wir uns noch mit den internen Abläufen unserer Arbeit beschäftigt. Hier haben wir mit Hilfe unseres Moderators, Herrn Ließ von der Gemeindeberatung, auch kritische Punkte ansprechen können, die wir nun in der zukünftigen Arbeit des Kirchenvorstandes verbessern wollen.

► Wichtig war diese Klausurtagung nicht zuletzt deshalb, weil wir uns ja auf dem Weg zur Neuwahl des Kirchenvorstandes befinden. Wie wollen wir weiterarbeiten? Wen wollen wir noch für die Arbeit im Kirchenvorstand gewinnen? Wer wird von denen, die bereits dabei sind, weitermachen? Diese Fragen standen zwar nicht im Mittelpunkt, werden uns aber in der nächsten Zeit noch intensiv beschäftigen. Umso wichtiger war dieser ehrliche und offene Austausch über die Arbeit der letzten sechs Jahre.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal ausdrücklich allen Kirchenvorste­her­(inne)n für die geleistete Arbeit der letzten sechs Jahre danken. Es ist viel bewegt worden. Jeder und jede hat Zeit und Kreativität investiert – zum Wohl der Gemeinde. Ich hoffe, dass wir auch für die aus dem Gremium ausscheidenden Mitglieder neue Menschen finden, die mit uns in die Zukunft unserer Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen starten.
Wer sich für die Arbeit interessiert, 18 Jahre alt ist und seit mindestens drei Monaten in unserer Gemeinde gemeldet ist, der kann sich gern an mich wenden.

Pastor Olaf Koeritz


Wer unterstützt uns?

Wir – das sind Ehrenamtliche, die mittwochs zwischen 18.30 und 20 Uhr im Schützenhaus in der Dorotheenstraße Deutsch mit Bewohnern und Bewohnerinnen der Unterkunft üben.

Da wir versuchen, jeweils mit einer Schülerin oder einem Schüler einzeln zu arbeiten, brauchen wir mehr Mitarbeitende.

Wer hat Lust, mittwochs zwei Stunden einzusetzen, um Menschen in die Lage zu bringen, sich freier in unserer Stadt zu bewegen? Materialien sind vorhanden.

Bei Interesse können Sie Kontakt über Karin Strecker (Tel. 42 38 90 oder streckerk@icloud.com) aufnehmen.

Ilse Göckenjan


Werden Sie Pfeifenpate, weil...

Herrenhäuser Orgel

... die Orgel in der Herrenhäuser Kirche mehr Klangfarben erhalten soll.

Die Orgel muss dringend renoviert werden. Bei dieser Gelegenheit möchten wir sie um einige Klänge erweitern, die die Vorgängerorgel besonders ausgezeichnet haben. Dies soll die Möglichkeiten von Musik im Gottesdienst und bei Konzerten wesentlich verbessern.

Wir brauchen dazu Ihre Hilfe. Von den Gesamtkosten von 156.000 € müssen durch Spenden und Pfeifenpatenschaften vor Ort 60.000 € aufgebracht werden. Übernehmen Sie eine Pfeifenpatenschaft. Nähere Informationen, den Info-Flyer und die noch freien Orgelpatenschaftenfinden sie unter Gemeinde / Pfeifenpatenschaften.


Jahreslosung 2017

Jahreslosung 2017

(Grafik: GEP)