2. Oktober: Erntedankfest mit anschl. Eintopfessen

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder herzlich zu unserem Erntedankgottesdienst am 2. Oktober um 10 Uhr in die Herrenhäuser Kirche einladen. Im Anschluss können Sie einen leckeren Eintopf im Gemeindehaus genießen.

Um uns die Planung zu erleichtern möchten wir Sie bitten, sich für das Eintopfessen bis zum 29. September im Gemeindebüro anzumelden (Tel. 79 32 42 oder kg.herrenhausen-leinhausen@evlka.de).


Gemeindefest am 28. August 2016 – Rückblick

(Foto: Götz von Quadt)

Für alle anderen war und ist es ein fester Bestandteil des Gemeindelebens: das alljährliche Gemeindefest. Als wir das erste Mal in kleiner Runde zusammen saßen um die Vorbereitungen zu treffen, war ich überrascht, wieviel in der Organisation dieses Festes schon gut und sicher eingespielt ist.

Das Auf- und Abbauteam stand fest. Wer welche Aktionen – vom Büchertisch bis hin zur Kaffeehaus-Musik – organisiert, war mehr oder weniger klar, ohne lange darüber diskutieren zu müssen.  Nur wenige Dinge mussten neu oder in neuer Auflage geplant werden.

War schon die Vorbereitung für mich verblüffend, so erst recht die Durchführung. Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass wir in gut zwei Stunden den ganzen Aufbau der Spielgeräte, der Buden und Stände herrichten könnten. Natürlich waren auch vorher schon viele Hände fleißig am Werk: haben Tische gedeckt, eingekauft, Kuchen gebacken und gebastelt. Dennoch: Rekordzeit!!

Um 14:00 Uhr konnten wir pünktlich mit dem Familiengottesdienst starten, der gemeinsam mit der Kita und der Kinderkantorei gestaltet wurde. Ein wirklich fröhlicher Auftakt, der dann unmittelbar überleitete zum Fest auf der großen Wiese vor dem Gemeindehaus.

Die meisten Menschen trafen sich bei so wunderbarem Sommerwetter natürlich auf der Wiese. Bei den Kindern waren die  Hüpfburg sowie Herrenhausens kleine Kirchenfontäne im Planschbecken äußerst beliebt. Freudig überrascht waren wir, dass unser neuer Cocktailstand mit dem bislang unbekannten Cocktail „Gemeindewiese“ so gut angenommen wurde, dass die Vorräte diesmal dem Ansturm nicht ganz standhalten konnten. Aber daneben gab es ja eben noch das wunderbare Kuchenbuffet, den Waffelstand, die Grillstation und den Bierstand. Da war für jeden etwas dabei, das ihm oder ihr geschmeckt hat.

Für mich war es Premiere – und eine gelungene dazu. Ein RIESENDANKESCHÖN!! an alle, die mitgeholfen haben; das sind mehr, als ich hier aufzählen kann. Ich freue mich schon auf das Sommerfest 2017.

Pastor Olaf Koeritz

Fotos vom Gemeindefest können Sie sich unter Fotos/Gemeindefest 28. August 2016 ansehen.

 


Lachyoga–Klub im Gemeindehaus


Kinder lachen 200 bis 300 Mal am Tag, wir Erwachsene nur 20 bis 30 Mal. Es ist Zeit etwas zu ändern. Lachen fördert die Lebensenergie, hilft u. a. gegen Stress und stärkt das Immunsystem. Ich freue mich sehr, Sie ab dem 24. Oktober zu einem Lachyoga–Klub ins Gemeindehaus der Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen einzuladen. Jeden Montag von 18–19 Uhr wollen wir entdecken, wie entspannend es sein kann, miteinander zu lachen. Lachyoga setzt sich aus den vier EIementen Klatschen, tiefes Atmen, kindliche Verspieltheit und Lachübungen zusammen. Abgerundet wird die Stunde mit einer Lachmeditation und einer abschließenden Entspannungsübung. Neugierig? Eine kostenlose Teilnahme ist jederzeit möglich.

Ich bin ausgebildete Lachyoga-Trainerin und freue mich, mit Ihnen auf eine Entdeckungsreise voller Lachen zu gehen. Wenn Sie noch Fragen haben, dann melden Sie sich im Gemeindehaus oder kontaktieren Sie mich unter ro-schoe@web.de.

Ich freue mich auf Sie.
Christiane Roth-Schönfeld


Sie sind zwischen 55 und 75 Jahre jung?

Dann sind wir uns vielleicht schon einmal im Rahmen einer Taufe, Konfirmation, Hochzeit oder auch bei einem der schönen Weihnachtsgottesdienste begegnet. Vielleicht sind wir uns aber auch noch niemals begegnet.

Dennoch interessiert uns, was Sie in Ihrem jetzigen Lebensabschnitt bewegt. Deshalb laden wir Sie – und natürlich auch Ihre Partnerin/Ihren Partner –zu einem zwanglosen Frühstück am 22. Oktober von 10 Uhr bis ca. 12 Uhr ins Gemeindehaus, Hegebläch 18, ein.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen. Lernen Sie die Interessen anderer kennen, finden Sie Gemeinsamkeiten und teilen Sie uns Ihre Erwartungen an Ihre Gemeinde mit.
Sollte Sie bis jetzt keine persönliche Einladung erreicht haben, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro (s. S. 24). Wir freuen uns über Ihre Anmeldung im Gemeindebüro und Ihr Kommen am 22.10.2016 um 10 Uhr.
Im Namen der Vorbereitungsgruppe
Pastor Olaf Koeritz
und Henning Köhler


Mozart-Requiem und Orchestersuite in h-Moll (J. S. Bach)

Samstag, 22. Okt., 19 Uhr und Sonntag, 23. Okt., 18 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Wolfgang Amadeus Mozart -
Requiem (Fassung von Nors S. Josephson)

Johann Sebastian Bach -
Orchestersuite in h-Moll

Maximiliane Schünemann, Sopran
Nina Böhlke, Alt
Martin Wille, Tenor
Michael Humann, Bass
Vukan Milin, Flöte

Kammerorchester Hannover
Kantorei Herrenhausen

Leitung: Martin Ehlbeck

Karten: 23 € / 17 (14) € / 13 (10) €
Kartentelefon der Herrenhäuser Kirche: 0171-1989 829, Gemeindebüro, Abendkasse, Laporte-Kartenshop (Karmarschstr. 30-32), Buchhandlung an der Marktkirche Online: www.kirchenmusik-in-herrenhausen.de/kartenvorverkauf


Vortrag und Werkeinführung mit Klangbeispielen
Mittwoch, 19. Okt., 19.30 Uhr
Gemeindehaus Herrenhausen
Referent: Martin Ehlbeck


Zum Requiem von W. A. Mozart

Mozart konnte sein Requiem nicht vollenden, da er vorher verstarb. Franz Xaver Süßmayer, ein Schüler Mozarts, hat die Partitur vollendet. Als Schüler war er in die Pläne Mozarts eingeweiht und daher in der Lage, die Komposition, die Mozart teilweise nur skizzenhaft hinterlassen hatte, zu beenden.

Süßmayer hat die Vollendung eigentlich genial zu Wege gebracht. Aber ungeschickt hat er sich bei der In­strumentierung des Werkes angestellt, die weitgehend von ihm ist. Bei unserem Konzert wird eine Fassung des Mozart-Requiems zu hören sein, bei der der Deutsch-Amerikaner Nors S. Josephson die Instrumentierung behutsam verbessert hat.

Josephson schreibt dazu: „Meine Vervollständigung hat sich zum Ziel gesetzt, die Orchestration der nicht von Mozart fertig orchestrierten Abschnitte möglichst in Mozarts Stil und – vor allem – transparenter zu gestalten. Dies betrifft besonders die sparsame Verwendung der Posaunen, wobei die Instrumentierung der Tempelszenen in Mozarts Zauberflöte wertvolle stilistische Vorbilder lieferte. Außerdem wird in meiner Fassung die zyklische Gesamtstruktur des gesamten Werkes wesentlich stärker betont als in anderen Fassungen dieses Werkes. Besonders die neukomponierten Abschnitte der Schlussfuge des „Lacrimosa“, des „Hosanna“ und „Communio“ betonen das immer wiederkehrende Urmotiv des Werkes mit den Tönen d-cis-d-e-f bzw. die Umkehrung a-b-a-g-f-e-d.“

Mozarts Requiem wird dabei nicht im Ausdruck verändert. Es wird durch die behutsamen Eingriffe und verantwortungsvollen Ergänzungen Josephsons möglicherweise noch zu einem erhabeneren Stück Musik. Vielleicht ergreift es uns noch mehr.

Als Einstimmung auf das Requiem erklingt vorweg die Orchestersuite in h-Moll. Die Soloflöte wird Vukan Milin spielen, er ist 1. Flötist der Hannoverschen Staatsoper.

Martin Ehlbeck


Herbstkonzert mit Kantate

(Foto: Martin Swoboda)

Sonntag, 30. Oktober, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Orchesterkonzert

Werke von Ireland, Couperin, Genzmer, Boelssen, Mozart, J. S. Bach

Ausführende:
Friederike Weritz, Sopran
Robert Asztalos, Trompete

Orchester der Herrenhäuser Kirche

Leitung: Ursula Zimmer

Eintritt frei, Spenden erbeten!


Das Orchester der Herrenhäuser Kirche lädt Sie ganz herzlich zu seinem Herbstkonzert am 30. Oktober um 19 Uhr in die Herrenhäuser Kirche ein.

Wir beginnen mit dem leicht federnden Menuett aus der berühmten Downlandsuite des Engländers Ireland. Die folgenden Konzertstücke für Cello sind eine Bearbeitung. Couperin hatte sie ursprünglich für das Fagott komponiert. In diesem, wie in dem herbstlichen Notturno von Genzmer, bringen unsere Orchestersolisten ihre Instrumente zum Klingen. Danach hören Sie ein kleines minimalistisches Stück von Boelssen. Andreas Boelssen ist vielen Herrenhäusern als Trompeter bekannt. Hier können Sie ihn als Komponisten erleben. Solistin unseres Konzertes ist Friederike Weritz (Sopran). Auch sie ist vielen Herrenhäuser Konzertbesuchern schon bekannt. Bevor wir zum Hauptwerk unseres Abends kommen, musizieren wir mit ihr das „Laudate” aus Mozarts C-Moll- Messe.

Krönender Abschluss wird die beliebte Bachkantate Nr. 51 „Jauchzet Gott in allen Landen” für Sopran, Trompete, Streicher und Continuo sein. Man weiß nicht genau, aus welchem Anlass diese Kantate des Vielschreibers J. S. Bach geschrieben wurde. Thema sind der jubelnde Lobpreis und Dank für Gottes Hilfe, verbunden mit der Bitte um künftige Treue. Entsprechend ist die Besetzung, die Bach nur in dieser Jubelkantate einsetzt und sonst in seinen Werken nicht vorkommt. Der Sopran kann sich höchst virtuos entfalten, ebenso die konzertante Trompete (Robert Asztalos, Trompete). Gewöhnlich endet eine Bachkantate mit einem schlichten Choral. Hier aber wird dem „Nun lob mein Seel den Herren” ein zündendes „Alleluja” angefügt, das dem Werk eine mitreißende Schlusswirkung verleiht.

Wir proben unser Programm mit viel Herzblut und freuen uns auf unser Publikum.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Ulla Zimmer


Martinsumzug

Freitag, 11. November
Start: 17.00 Uhr

Treffen mit den Laternen am
Gemeindehaus der Herrenhäuser Kirche

Umzug

Abschlussandacht in der dunklen Kirche

Pastor Koeritz


Gesprächskonzert auf der Orgelempore

(Foto: Marcel Domeier)

Freitag, 4. November, 19 Uhr
Herrenhäuser Kirche

Orgelkonzert

Martin Ehlbeck spielt Orgelwerke
von Buxtehude, Couperin, Pachelbel, Bach, Reger, Kern u.a.

Ein Gesprächskonzert auf der Orgelempore

Der Eintritt ist frei!


Neuer Mitarbeiter im Kindergarten: Alexander Habermehl

Alexander Habermehl (Foto: Habermehl)

Liebe Gemeindemitglieder,

mein Name ist Alexander Habermehl, ich bin Sozialassistent und seit Mitte Mai als Schwangerschaftsvertretung für Nina Meyer im Kindergarten Herrenhausen tätig.

In den vergangenen Wochen bin ich gut bei Ihnen aufgenommen worden und fühle mich im Team sowie in der Gemeinde angekommen.

Ich freue mich auf eine weitere schöne Zeit und darauf Sie kennenzulernen!

Alexander Habermehl


Einmal Käpt´n sein? Wir warten auf DICH!

Foto: Ev. Stadtjugenddienst Hannover

Wir legen ab – mit 15-Meter-Motor­yachten, länger als ein Reisebus – und erkunden Seen, Kanäle, Grachten und Städtchen im niederländischen Friesland. Bei der 17. Bootstour der Ev. Jugend können auf jeder unserer vier Yachten zehn Jugendliche ab 14 Jahren anheuern, die unter dem Kommando von zwei erfahrenen und ausgebildeten Teamer*innen fahren.
Wer mag, darf unter Anleitung auch selber mal das Ruder in die Hand nehmen und Käpt’n sein. Kultige Fahrtage sind garantiert mit Häfen in Innenstädten, schmalen Einfahrten, kurvigen Schleusendurchfahrten, Übernachtungen auf Inseln, Aktionen an Bord und an Land.

Wir starten am 7. Oktober (10:00 Uhr) in Hannover und sind am 14. Oktober nachmittags zurück. Im Reisepreis (260,- €) sind An- und Abreise im Reisebus, Unterbringung an Bord, Vollverpflegung und Programm inbegriffen.

Weitere Infos erteilt die Flottenadmirälin (Stadtjugendwartin Martina Wittke) unter T. 92 49 536 oder wittke@esjd.de. Auf der Bootstour sind Jugendliche mit Handicap herzlich willkommen. Auf Anfrage sind auch Zuschüsse zum Reisepreis möglich.

Martina Wittke, Stadtjugendwartin, Ev. Stadtjugenddienst


Jubelkonfirmation 2016: Wir suchen Sie noch!

Konfirmationsurkunde von Herrn Kirchhoff aus dem Jahr 1946

Am 9. Oktober feiern wir in der Herrenhäuser Kirche wieder die Jubelkonfirmationen. Alle, die 1966, 1956, 1951 oder 1946 konfirmiert wurden, können sich im Gemeindebüro unter Tel. 79 32 42 anmelden. Wir freuen uns auf Sie!

Sie sind noch unschlüssig, ob Sie kommen möchten? Dann motiviert Sie vielleicht der Rückblick von Hans-Heinrich Kirchhoff:

Im Gemeindebrief 2/2016 „Treffpunkt Kirche“ ist zu lesen, dass am 9. Oktober wieder eine Jubelkonfirmation in der Herrenhäuser Kirche geplant ist, zu der die Jahrgänge eingeladen sind, die vor 50, 60, 65 oder 70 Jahren konfirmiert wurden, sei es in der Herrenhäuser Kirche oder in einem anderen Gotteshaus.

Ich bin diesmal auch dabei. Vor 70 Jahren, am 31. März 1946 wurde ich von Pastor Scheele in der Herrenhäuser Kirche konfirmiert, nachdem er mich bereits am 29. Mai 1932 getauft hatte. Es war damals die erste Nachkriegskonfirmation, ein Jahr vorher musste die Konfirmation wegen Voll­alarm noch unterbrochen werden. Inzwischen war die am 24. Oktober 1944 beschädigte Kirche bedingt für den Gottesdienst wieder nutzbar. Die Beleuchtung war spärlich, die meisten Fensterflächen waren mittels Aluminiumblechen verschlossen worden. Tageslicht drang nur durch einige wenige Glasscheiben. Eine Heizung gab es nicht. Wir hungerten. Zusätzlich hatten wir gerade das Jahrhunderthochwasser Anfang Februar hinter uns gebracht, in Herrenhausen wurde die Rekordmarke von 6,44 m gemessen. Einige Flächen und Keller nahe der Leine waren auch bei uns überflutet.

Der Vorbereitungsunterricht war damals geteilt. Einen Teil übernahm Frl. Nagel, damals Gemeindehelferin, in privaten Räumen, so auch bei uns in der Küche für einen Leinhäuser Kreis. Die letzten neun Monate übernahm der Pastor den Konfirmandenunterricht im heutigen Kirchsaal. Ein Kanonenofen sorgte für etwas Wärme. Ein mitgebrachter Holzkloben oder ein Brikett waren immer willkommen.

An passende Kleidung oder an Schuhe war überhaupt nicht zu denken. Ich bekam einen Anzug, den vorher ein im Kriege gefallener Onkel getragen hatte. Er passte wohl in etwa. Natürlich war er nicht mehr neu. Heute würde man ihn zur Reinigung geben. Die gab es aber seit Kriegstagen nicht mehr. So wurden die Nähte des Jacketts in mühevoller Arbeit aufgetrennt, der Stoff gewendet und wieder zusammengenäht. So hatte ich ein annehmbares Outfit. Leider gibt es kein Foto von unserer Konfirmationsfeier.

Mein Konfirmationsspruch lautet: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, die ihn lieben“ (Psalm 103,13). Wie Pastor Scheele vermerkte, hatte er damals über die paulinische Mahnung: “Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke“ (Eph. 6,10) gepredigt.

Ich werde kommen. Wenn bei Ihnen ebenfalls ein Konfirmationsjubiläum ansteht, kommen Sie doch auch!

Hans-Heinrich Kirchhoff


Jahreslosung 2016

Grafik: GEP