Gemeindefest – ein Spiegelbild unserer Gemeinde

Gern und oft wird in der letzten Zeit über die Krisen und die Probleme der christlichen Kirchen mit ihren Mitgliederzahlen berichtet. Unser Gemeindefest bietet da einen willkommenen Anlass, noch einmal einen genaueren Blick auf die Wirklichkeit unserer Gemeinde vor Ort zu werfen.

Eine große Flagge wehte über der Gemeindewiese – die violette Flagge, die immer und überall für die evangelischen Gemeinden, für die evangelische Kirche steht.

Als evangelische Gemeinde mitten im Stadtteil Herrenhausen-Stöcken haben wir am 25. August unser Sommerfest gefeiert.

130 Menschen haben sich um 14 Uhr in der Kirche versammelt, um gemeinsam dieses Fest mit einem Gottesdienst zu eröffnen. Im Rahmen dieses Gottesdienstes haben wir die Kinder, die ihre Zeit in der Kita Herrenhausen beginnen, begrüßt und sie unter Gottes Segen gestellt. Viele der Erzieher­innen waren nicht nur im Gottesdienst, sondern haben auch das Fest mit kreativen Aktionen begleitet. Ich bin froh und dankbar für dieses gute Miteinander zwischen Gemeinde und Kita in Herrenhausen-Leinhausen.

Die Kinder der Kinderkantorei unter der Leitung von Herrn Ehlbeck haben hochengagiert die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. Viele Eltern und Angehörige kamen zum Zuhören und Mitmachen – mit Hand und Fuß. Wörtlich! Ohne diese intensive Arbeit in den Kinderchören wäre ein Familiengottes­dienst mitten in der Stadt Hannover kaum denkbar.

Die musikalische Untermalung auf der Festwiese kam wieder von den Mess Jazzengers (Hannover), die seit vielen Jahren im Kirchenkeller ihre wöchentlichen Proben abhalten.

Wer es von den Gästen sich nicht im Schatten unter den Bäumen bequem gemacht hatte, der konnte im Gemeindehaus Kaffee und Kuchen genießen. Viele ehrenamtliche Helfer aus dem Cafeteria-Team und darüber hinaus waren hier tätig.

 

Warm war es sowieso an diesem Nachmittag. Damit hatten die Damen und Herren an unserem Grillstand die heißeste Aufgabe des Festes zu bewältigen. Und sie sind nicht davor zurückgeschreckt – sondern haben großen körperlichen Einsatz gezeigt. Abkühlung bot der Stand nebenan, wo die Getränke und das Bier ausgeschenkt wurden.
Wer es lieber mit einem Cocktail ohne Alkohol hielt, wurde von den Jugendlichen und Konfirmanden schnell und zuverlässig mit einem gekonnt gemixten und gut gekühlten Getränk bewirtet. Vom Cocktail war es nur ein Katzensprung zur Waffel, ebenfalls handgemacht. Der Erlös dieses Standes kommt immer der Kita und ihrer Arbeit zugute.

Anders der Schmuckstand, dessen Einnahmen das Diakonische Mittagessen unterstützen, und der Stand mit Büchern und CD-Aufnahmen, der vom Freundeskreis der Herrenhäuser Kirchenmusik betrieben wurde und die Kirchenmusik unserer Gemeinde repräsentiert und fördert. Last but not least noch ein Hinweis auf die Glückskiste von Herrn Bratschke: eine Legende auf dem Gemeindefest, weil sie schon jahrzehntelang auf diesen Festen zu erleben ist.
Das größte Vergnügen hatten an diesem sehr warmen Tag vielleicht die Kinder, die kaum von den Wasserspielen zu trennen waren.

 

Natürlich wäre all das Leben auf der Gemeindewiese nicht möglich geworden ohne die zupackenden Hände der Helferinnen und Helfer, die schon ab 10 Uhr alles aufgebaut und vorbereitet hatten – und dann im Anschluss auch die undankbare Aufgabe des Aufräumens übernommen haben. Seit vielen Jahren gibt es hier eine zupackende Gruppe von Menschen, die sich von keinem Wetter abschrecken lassen.

Die zentrale Vorbereitung und Leitung des Sommerfestes lag und liegt seit etlichen Jahren bei zwei Mitgliedern des Kirchenvorstandes. Vielen Dank an Christian und Henning!

Ich freue mich immer über jeden und jede, die unser Fest besuchen und sich an den vielen Dingen erfreuen, die wir vorbereiten. In diesem Jahr aber habe ich bewusst alle diejenigen in den Mittelpunkt gerückt, die mitgewirkt haben. Es sind Menschen, die mit uns oft zusammenarbeiten, es sind Menschen dabei, die sich gerade hier einbringen – jeder Einzelne ist eine Bereicherung und ein Mosaikstein im Bild der bunten Gnade Gottes, die sich in unserer Gemeinde zeigt.

Pastor Olaf Koeritz

(Alle Fotos: Koeritz)


Herrenhäuser Abendgebet

Immer wieder dürfen wir erleben, dass viele Menschen unsere Kirche für eine stille Andacht in der Gebets­ecke oder auch in der Kirche aufsuchen. Menschen, die gern in unsere Kirche kommen.

Dieser erfreuliche Umstand hat Superintendent Schmidt und mich auf Idee gebracht, für solche und auch andere Menschen eine kleine wöchentliche Andacht jeweils am Mittwoch um 18 Uhr in unserer Kirche anzubieten:

das „Herrenhäuser Abendgebet“!

Eine kleine Pause in der Mitte der Woche. Kein großer Gottesdienst mit Predigt erwartet die TeilnehmerInnen, sondern eine schlichte kleine Andacht, zu der jeder und jede willkommen ist. Gestaltet wird sie von verschiedenen haupt- und ehrenamtlichen Menschen aus der Gemeinde und eben nicht allein von den Pastoren/innen. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Moment gemeinsam mit uns feiern.

Ihr Pastor Olaf Koeritz

 

 


Dank an Barbara Mauritz

Barbara Mauritz (vorne, 2. v. r.) hat 15 Jahre das Diakonische Mittagessen geleitet.
für 15 intensive Jahre in der Leitung des Diakonischen Mittagessens

„Ein gemeinsames Essen mit bekannten und wechselnden fremden Menschen jeden Alters ist etwas Besonderes – ich nehme Rücksicht, ich interessiere mich für meinen Nachbarn/meine Nachbarin am Tisch, rede nicht nur über das Essen, erzähle auch von meinem Schicksal. Manches habe ich nebenbei mitbekommen, habe selbst zugehört und Anteil genommen, so weit es der Küchendienst erlaubte. Ich habe viel gelernt und mich gefreut, wie rücksichtsvoll Sie oft miteinander umgegangen sind. Meine Motivation war und ist ein inniger Dank an Gott für den Weg, den er mich geführt hat, an mancher Klippe vorbei. Im Team danke ich jeder Einzelnen für das freundschaftliche Miteinander, den Förderern, die monatlich einen beträchtlichen Teil der Kosten beisteuern, und auch Ihrem Euro am Dienstag, den Köchen für die zuverlässige Bereitstellung der Speisen … Gott behüte Sie weiterhin und segne Sie auf Ihrem Weg,
Ihre Barbara Mauritz“

Mit diesen bewegenden Worten hat sich Frau Barbara Mauritz nach 15 Jahren von ihrer Arbeit im Diakonischen Mittagessen beim letzten Diakonischen Mittagessen vor der Sommerpause von ihren Gästen und ihren MitarbeiterInnen verabschiedet. Unter ihrer Leitung hat sich nicht allein ein festes und gut eingespieltes Team gebildet, sondern ist auch die Finanzierung dieses Projektes auf eigene Füße gestellt worden.

Sie hat es immer wieder geschafft, Menschen zur Mitarbeit zu motivieren und auch neue Mitglieder zu integrieren.
Liebe Frau Mauritz, im Namen der ganzen Gemeinde und im Namen des Kirchenvorstandes möchte ich Ihnen ein großes DANKESCHÖN sagen. Es gehören auch Mut und Größe dazu, ein solches Projekt abzugeben. Beides haben Sie bewiesen. Im Erntedank-Gottesdienst am 6. Oktober um 10.00 Uhr wollen wir Sie im Rahmen des Gottesdienstes offiziell verabschieden und gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern unseren Dank zum Ausdruck bringen. Alles Gute und Gott behüte nun auch Sie weiterhin und segne Sie auf Ihrem Weg!

Pastor Olaf Koeritz


Frau Danne ist zurück

40 Tonnen neuer Sand für die Kita-Kinder (Foto: Danne)

Liebe Herrenhäuser und Leinhäuser, viele von Ihnen haben mitbekommen, dass ich in Elternzeit war. Neben unserem siebenjährigen Sohn haben wir eine fast einjährige Tochter. Seit Anfang August bin ich nun wieder als Kita-Leitung im Herrenhäuser Kindergarten anzutreffen.

Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein und gemeinsam mit meinen Kolleginnen, den Kindern und Eltern ein tolles Kita-Jahr zu erleben. Es stehen viele tolle Aktionen und Aktivitäten an. Nach unserem schönen Begrüßungs-/Sommerfest am 25.8. gab es das nächste Highlight für die Kinder. Wir haben fast 40 Tonnen neuen Sand. Hoffentlich hält das Wetter noch sehr lange, damit die Kinder diesen riesigen Berg gut bespielen können.

Viele liebe Grüße, Ihre Kerstin Danne

 

 


Heiligabend ohne Krippenspiel –

Foto: Zöllner

das geht nicht. Deshalb suchen wir Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die Lust haben, in die Rollen von Maria, Josef, Hirten, Engeln und anderen zu schlüpfen.

Proben sind ab 19. November dienstags von 17 bis 18 Uhr in der Herrenhäuser Kirche. Die Generalprobe sprechen wir dann ab. Der Gottesdienst beginnt am Heiligabend um 16 Uhr in der Herrenhäuser Kirche.

Damit wir planen können, bitten wir um Anmeldung bei Diakonin Susanne Hache (T. 01523 / 820 09 56, Susanne.Hache@evlka.de ) oder Vikarin Ann-Christin Liebert (T. 0176 / 56 810 510).

 

 


Cafeteria-Team der Herrenhäuser Kirche

Die Cafeteria, das ist der wunderschöne Raum im Gemeindehaus, den jeder gleich wahrnimmt, wenn er oder sie auf das Gemeindehaus zugeht.

Im Rahmen der Expo geschaffen wird er von einem Team unter der Leitung von Hergen Harnisch fast jeden Sonntag mit Leben gefüllt. Dieses Team sorgt fast jeden Sonntag dafür, dass die Menschen, die gern nach dem Gottesdienst noch zu einem Gespräch zusammenbleiben wollen, mit (oft selbstgebackenem) Kuchen, Kaffee und Tee versorgt werden.

Mit der Vor- und Nachbereitung ist dies alles andere als ein kleiner Dienst, der hier geleistet wird. Einladende Kirche – so kann sie aussehen! Viele Freiwillige sorgen dafür, dass dies schon seit vielen Jahren bei uns selbstverständlich ist. Einen herzlichen Dank an alle, die uns immer so freundlich empfangen.

Die größte Anerkennung aber zollt man dem Team, wenn man seine Dienste wahrnimmt und gemeinsam die Cafeteria nach dem Gottesdienst mit Leben füllt. Dann sieht man gerade auch hinter dem Tresen strahlende Gesichter!

Pastor Olaf Koeritz


Martinsumzug

Grafik: Pfeffer

Montag, 11. November 2019
Start: 17.00 Uhr

Treffen mit den Laternen am Gemeinde­haus der Herrenhäuser Kirche

Umzug mit anschließender Abschlussandacht in der dunklen Kirche

Pastor Koeritz


6. Adventskirche 2019

Herrenhäuser Kirche
Samstag, 30. November 2019
13.00 – 18.00 Uhr

Mit dabei ist auch wieder die Kinderkantorei unter Leitung von Martin Ehlbeck, die davon singen wird, dass „Ochs und Esel mehr wissen“ (S. 20). Wir hoffen auch auf den Besuch des Bläserensembles und auf Berta und Fritz Lichtlein, die bestimmt wieder so ihre Freude und Probleme rund um die Adventszeit haben.

Natürlich erwarten Sie wie immer Verkaufsstände, an denen Sie kleine und größere Geschenke für Ihre Lieben und sich selbst finden können. Genießen Sie Würstchen, Waffeln, Punsch, Kaffee und mehr in und vor der Kirche. Freuen Sie sich gemeinsam mit uns auf die beginnende Adventszeit und feiern Sie dies mit uns mit einer Andacht um 18 Uhr. Entspannen Sie sich, lassen Sie die Hektik ein wenig hinter sich, basteln Sie zusammen mit Groß und Klein im Vorraum der Kirche und begegnen Sie Menschen aus den Stadtteilen, kommen Sie miteinander ins Gespräch und öffnen Sie Ihre Herzen.

Wie jedes Jahr unterstützen wir mit den Spenden Menschen aus den Stadtteilen Herrenhausen und Leinhausen, die in Not geraten sind, unabhängig von ihrer Konfession. Wir freuen uns auf Sie und bringen Sie Ihre Nachbarn, Verwandten und Freunde mit.

Als Organisatorinnen:
Marion Müller und Christiane Roth-Schönfeld


Noch ohne Namen

Die Mädchen des Kindertreffs hatten viel Spaß beim Arbeiten mit Ton. (Foto: Hehl)

und mit viel Spaß ist der neue Treff für Kinder Ende August gestartet.

Beim ersten Mal war es eine reine Mädchengruppe, aber das kann sich ja noch ändern. Zunächst haben wir einander ein bisschen kennengelernt und gemeinsam überlegt und entschieden, was wir die nächsten Treffen machen wollen. Im September wollten wir mit Ton arbeiten und auch ein bisschen Theater spielen. Nach der Planung hat noch jede für sich ein „Tic-Tac-Toe-Spiel“ hergestellt. Und schon war eine Stunde vorbei, und wir endeten mit einem Segenslied.

Wir freuen uns, wenn noch weitere Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren, auch aus den Nachbargemeinden, dazukommen. Die nächsten Termine nach den Herbstferien sind: Dienstag, 22. Oktober, 5. November und 19. November, jeweils von 17 bis 18 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen, Hegebläch 18.

Die Leitung haben Karin Hehl, Susanne Hache und Teamer/innen. Nähere Informationen zum neuen Kindertreff erhalten Sie bei:
Diakonin Susanne Hache
Susanne.Hache@evlka.de
Tel.: 01523 / 82 00 956


Neues Konfirmanden-Modell in der Region

Drei Gemeinden – ein Konzept

Dieses Motto wird mit dem ­neuen Konfirmandenmodell, das die ­drei­ Kirchenvorstände gemeinsam beschlossen haben, beginnend mit dem Konfirmationsjahrgang 2021 umgesetzt.

Bei der Neuausrichtung der Konfirmandenarbeit geht es vorrangig darum, Jugendlichen mit einem attraktiven Angebot zu begegnen, bei dem ihre Lebenswelten und Bedürfnisse stärker als bisher im Mittelpunkt stehen.

Ein wesentlicher Punkt des neuen Modells ist, dass die Konfirmandenzeit auf ein Jahr konzentriert wird. Eine andere Veränderung besteht darin, dass die Konfirmandentreffen nicht mehr wöchentlich am späten Nachmittag, sondern in Form von monatlichen Konfi-Tagen (an Sams­tagen von 10-16 Uhr) stattfinden. Diese werden zudem gemeindeüber­greifend durchgeführt. Ausgenommen davon ist eine Phase im Herbst, die jeweils in den Gemeinden wöchentlich stattfindet und in der auch die Krippenspiele vorbereitet werden.

Zwei Freizeiten sind integraler Bestandteil des Konfi-Modells, eine zu Beginn und eine zum Schluss der Konfi-Zeit.

Wo liegen die Vorteile dieses Modells, das sich in vielen Gemeinden bereits seit Jahren bewährt hat?

  • Konfi-Tage bieten viel mehr pädagogische Möglichkeiten und Spielräume als die relativ kurzen wöchentlichen Treffen. Die Themen lassen sich abwechslungsreicher und kurzweiliger gestalten und es bleibt genügend Zeit, um in die Tiefe zu gehen.
  • Die größere Konfirmandengruppe ist dynamischer und bringt mehr Spaß an der Sache und am Miteinander für alle Beteiligten. Die Beteiligung von mehreren Hauptamtlichen und TeamerInnen ermöglicht es, Aktivitäten im Plenum und in Kleingruppen abzuwechseln.
  • Die unterschiedlichen Begabungen von Hauptamtlichen und Team­erInnen kommen allen zugute.
  • Die frustrierende Erfahrung, im Anschluss an einen langen Schultag noch zum Konfer zu müssen bzw. mit müden und ausgepower­ten Konfis arbeiten zu müssen, bleibt allen erspart. Erfahrungsgemäß sind alle Beteiligten am Ende eines Konfi-Tages glücklich und zufrieden.
  • Schon vor Beginn eines neuen Jahrgangs erhalten Konfis und ihre Familien alle Termine mitgeteilt und können so verlässlich planen.

Bringt das neue Modell auch Nachteile mit sich? Ja, natürlich! Aber die fallen kaum ins Gewicht bei den vielen Vorteilen!

Pastor Gerd Peter

Wichtiger Hinweis:
Für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, die 2019 ihren Unterricht regulär begonnen hätten, verschiebt sich damit der Beginn ihrer Konfirmandenzeit auf den Sommer 2020.