Corona - Öffnung - Vieles wieder möglich!

Vieles ist wieder möglich geworden in den letzten Wochen und Monaten - auch in unserem Gemeindeleben.

Wir feiern wieder Gottesdienst am Sonntag. Auch Taufen und Beerdigungen können wieder unter Auflagen durchgeführt werden. Darüber sind wir sehr froh und dankbar. Dennoch sind wir weiterhin vorsichtig - und bitten Sie in den Gottesdiensten auch weiterhin die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Treffen der Gemeindegruppen sind im Gemeindehaus wieder möglich - allerdings nur dann, wenn Sie dem vom Kirchenvorstand am 23. Juni beschlossenen Hygienekonzept folgen. Dies ist von den jeweils Verantwortlichen der Gruppen zu bestätigen. Unser Hygienekonzept finden Sie hier zum Nachlesen.

Ich freue mich, dass wir unser Gemeindeleben wieder soweit wie möglich öffnen können - und bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg in den nächsten Wochen und Monaten weiter vorankommen. Aber Rücksicht und Besonnenheit sind weiterhin geboten.

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2.Timotheus 1,7)

Pastor Olaf Koeritz


Konfirmation 2020

In diesem Jahr wird es - coranabedingt - mehr Abstand zwischen den Konfirmand*innen geben (Foto: epd bild/Jens Schulze)

Eigentlich wollten wir sie schon im Mai feiern, dann mussten die Termine für die Konfirmationen in den Gemeinden wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie verschoben und immer wieder neue Bedingungen berücksichtigt werden – eine echte Geduldsprobe für Jugendliche, Eltern, Familien, Kirchenvorstände, Diakonin und Pastor, – verbunden mit mancher Enttäuschung und vielen Unsicherheiten. Denn natürlich sind von den Einschränkungen in besonderer Weise größere Veranstaltungen und Feste mit vielen Gästen betroffen – und genau so ein fröhliches Fest sollte die Konfirmation ja sein!

Nun gibt es einen „Fahrplan“ (immer unter dem Vorbehalt der dann gültigen Regeln) für die Konfirmationsgottesdienste in der Herrenhäuser Kirche:

Samstag, 12. September und
Sonntag, 13. September,
jeweils 10 und 14 Uhr 

Die Anzahl der Teilnehmenden pro Familie ist bei allen Gottesdiensten begrenzt. Die neuen Bedingungen haben allerdings auch neue Ideen für die Gestaltung des Gottesdienstes angestoßen: So werden z. B. in diesem Jahr bei der Einsegnung der Jugendlichen auch Verwandte und Freunde beteiligt sein, indem sie den Jugendlichen die Hände zum Segen auflegen.


Neue Konfirmand*innen am Start in Herrenhausen!


Labyrinth als Weg zum Leben! (Foto: Olaf Koeritz)

Wir sind gestartet. Seit diesem Sommer haben wir ein neues Konfirmandenarbeitsmodell begonnen – gemeinsam mit den Gemeinden Zachäus und Ledeburg-Stöcken. Und das gleich unter den aktuell sehr speziellen Bedingungen.

Die Planung unseres ersten Treffens hat dies vor völlig neue Herausforderungen gestellt. Und damit meine ich nicht allein die Maskenpflicht. Ursprünglich wollten wir mit allen Konfirmanden gemeinsam die Konfi-Tage gestalten. Aber dies scheiterte – im Angesicht der Abstandsregeln – allein an den räumlichen Möglichkeiten. Doch damit nicht genug.

Stellen Sie sich doch einmal vor, wie man miteinander spielen soll, ohne den Mindestabstand von 1,5 Metern zu unterschreiten. Wie kann man sich in kleinen Gruppen austauschen, gemeinsam etwas basteln, ohne sich dabei zu nahe zu kommen oder Hygieneauflagen zu verletzen?

Man könnte noch viele solcher Kleinigkeiten aufzeigen, die deutlich machen würden, wie schwierig es ist, eine Arbeit mit Jugendlichen zu gestalten, ohne den notwendigen Kontakt, die notwendige Nähe herstellen zu dürfen.

Und dennoch …!

An einem ersten Sonnabend haben wir in Herrenhausen gemeinsam die Kirche erkundet. In kleinen Gruppen haben die Jugendlichen einen Rundgang durch die Kirche gemacht und dabei die kleinen und größeren Kostbarkeiten unseres wunderschönen Kirchenraumes entdeckt. Sie haben den Turm erklommen, die Glocken in Augenschein genommen und die Akustik der Kirche erprobt. Gemeinsam haben wir gebetet, uns gegenseitig kennengelernt.

Erstaunlicherweise haben sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit den ungewohnten Rahmenbedingungen gut und ohne große Hinweise unsererseits arrangiert. Das hat uns die Arbeit sehr erleichtert, auch wenn wir feststellten, dass doch das ein oder andere wirklich fehlt. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Teamer*innen, die uns Hauptamtliche auch an diesem Tag wieder super unterstützt haben!

Wir alle freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit den Konfirmanden und Konfirmandinnen, wenn wir hoffentlich durch weitere Lockerungen wieder viele Arbeitsformen nutzen können, die wir im Augenblick schmerzlich außen vor lassen mussten.

Pastor Olaf Koeritz


Flohmarkt 
für Kinderartikel

am Samstag, 26. September, 15 - 17 Uhr im Gemeindehaus Herrenhausen mit Kaffee und Kuchen in der Cafe­teria. Die Erlöse aus der Standgebühr und der Cafeteria kommen dem Kindergarten zugute.

Infos und Anmeldung bei Petra (T. 71 56 03) und Wiebke (T. 70 11 472).

Achtung: Aufgrund der Coronapandemie müssen wir im September kurzfristig entscheiden, ob und wie der Flohmarkt stattfinden kann.


Gottesdienst zum Schulanfang

Durch die Corona-Pandemie werden auch die Einschulungen in diesem Jahr ganz anders sein. Die meisten Grundschulen laden die ersten Klassen nacheinander ein. Bei den Grundschulen in unserer Region bedeutet das zwei oder drei Termine am Vormittag.

Damit möglichst alle Familien dabei sein können, feiern wir in den Kirchengemeinden folgende Gottesdienste zur Einschulung:

Herrenhäuser Kirche
▶    Samstag, 29. August um 8.15 Uhr, 9.45 Uhr und 11.15 Uhr

Kirchengemeinde Ledeburg-Stöcken
▶    Freitag, 28. August um 18 Uhr in der Bodelschwingh­kirche (bei schönem Wetter draußen an der Kirche)
▶    Samstag, 29. August um 9 Uhr, 10 Uhr und 11 Uhr draußen an der Bodelschwinghkirche (draußen, weil wir diese Kirche nicht ausreichend zwischendurch lüften können).

Die Gottesdienste dauern ca. 30 Minuten.

Wir freuen uns auf die Schulanfängerinnen und Schulanfänger und ihre Familien!


Herzlich willkommen,

heißt es für unsere neuen Kindergartenkinder hier bei uns in der ev.-luth. Kindertagesstätte Herrenhausen.

Aber nicht nur für die neuen Kinder ist es ein großer Schritt, auch für die Eltern ist der Schritt sehr bedeutsam. Waren einige Kinder vielleicht schon in der Krippe oder bei der Tagesmutter, so kennen sie die Verabschiedung auf Zeit. Andere trennen sich nun das erste Mal von den Eltern und die Eltern sich von ihren Kindern.

Wir freuen uns auf die neuen Begegnungen, das gegenseitige Kennenlernen und eine wunderschöne Zeit miteinander.

Wir wünschen allen neuen Kindern und ihren Familien einen guten Start in einen neuen Lebensabschnitt und Gottes Segen.

Kerstin Danne (Kita-Leitung)


Kinderferienprogramm

Auch wenn Ferien sehr schön sind, können sie doch auch sehr lang erscheinen. Deshalb möchten wir zum Ende der Sommerferien ein Programm für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren anbieten.

Wir, das sind Diakonin Susanne Hache, Pastor Olaf Koeritz und Teamer*innen. An drei Vormittagen möchten wir Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga und andere Geschichten von Astrid Lindgren lebendig werden lassen. Wir werden spielen und basteln, toben und ruhig sein und vor allem viel Spaß miteinander haben.

Das Kinderferienprogramm findet vom 18. bis 20. August, jeweils von 10 bis 13 Uhr im Gemeindehaus Herrenhausen, Hegebläch 18 statt. Es ist auch möglich, nur an einzelnen Vormittagen mitzumachen. Wir bitten für die Planung um Anmeldung bis zum 15. Juli bei Diakonin Susanne Hache (Tel.: 01523 / 82 00 956, E-Mail: Susanne.Hache@evlka.de) oder im Gemeindebüro unter Tel. 79 32 42.

 


Videogrüße

Vikarin Ann-Christin Liebert hat einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie z. B. Andachten zum jeweiligen Sonntag, Impressionen aus der Herrenhäuser Kirche und einiges mehr sehen und hören können.

Die bislang eingestellten Videos finden Sie unter dem Menüpunkt "Corona".

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.

Pastor Olaf Koeritz


Distanz in der realen Welt, Nähe im virtuellen Raum – Kirche im Netz

Damit Sie, liebe Gemeinde, nicht vollständig auf Gottesdienste verzichten müssen, legen wir Ihnen die verschiedenen Radio- und Fernsehgottesdienste ans Herz:
www.rundfunkgottesdienst.de und
www.zdf.fernsehgottesdienst.de.

Jeweils ab Sonntag 8:00 Uhr ist ein Gottesdienst aus unserer Landeskirche abrufbar, zu dem auch ein Liedblatt als Download bereit gestellt wird:
www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de

Ein Portal mit Ideen für Hausandachten und Gebetszeiten sowie mit weiteren Links finden Sie hier:
www.kirchezuhause.de

Hier finden Sie den digitalen Kinderkanal:
www.kirche-mit-kindern.de/information/aktuell/

Last but not least hat Vikarin Ann-Christin Liebert einen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem Sie Aktuelles aus unserer Region erfahren:
www.youtube.com/channel/UC8bS-dvRByy08rJaEMZKHgw .
Auch wer „Kirche, Herrenhausen-Leinhausen“ als Suche auf YouTube eingibt, findet den Kanal.

Selbstverständlich ist das Pfarramt per E-Mail und auf dem Postweg nach wie vor für Sie
erreichbar. Die Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte/Ansprechpartner.


Ein geistliches Wort von Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Superintendent Karl Ludwig Schmidt

Corona – das ist lateinisch und heißt übersetzt Krone. Die Krone ist ein Zeichen von Macht. In der Tat hat Corona Macht. Allerdings ganz anders als Menschen sich das bis vor wenigen Monaten vorstellen konnten. Corona beherrscht und verändert das Leben
aller. Weltweit!

Bilder vom Corona-Virus unterm Elektronenmikroskop sind allgegenwärtig. Tatsächlich sieht das Virus so aus wie ein Kreis mit vielen kleinen Krönchen. Ich finde das faszinierend. Irgendwie etwas schauerlich und von einer gewissen Schönheit. Diese winzigen
Gebilde sind dabei, das Leben auf dieser Erde komplett zu verändern. Sie beeinflussen das alltägliche Miteinander. Und fördern die unterschiedlichen Seiten menschlichen Wesens zutage. Einerseits lese ich mit Fassungslosigkeit von Hamsterkäufen. Menschen, die Klopapier horten – so als ob ein Atomkrieg bevorstünde. Leere Regale in Supermärkten und Drogerien. Mehl, Nudeln, Brot, Dosensuppen: alles ausverkauft. Schlimmer als Heilig Abend um 13.30 Uhr! Für mich kaum zu verstehen!

Andererseits gibt es eine große Anzahl von Initiativen, um schwachen Menschen zu helfen. Massenweise melden sich Freiwillige, um für andere einzukaufen. Für alte Menschen, die nicht mehr rauskommen, für die, die jetzt isoliert leben müssen und sonst niemanden haben. Ideen für Balkonkonzerte werden verbreitet, Hilfe für Obdachlose organisiert. Das ist großartig. In vielen dringend benötigten Bereichen arbeiten Menschen jetzt bis an die Grenze der Erschöpfung und darüber hinaus. Ärztinnen und Pfleger in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen, Feuerwehrleute und Sanitäter, Polizistinnen und Paketboten. Und auf vielen Balkonen stehen abends die Menschen und applaudieren! Als Dank für alle, die jetzt mehr tun als nur ihren Job. Das ist sehr berührend und schön zu sehen.

Die Gefahr durch das Corona-Virus ist groß. Sie ist mächtig. Doch mächtiger können Menschen sein, die jetzt besonnen handeln. Da bin ich ganz sicher! Menschen, die sich nicht einschüchtern lassen und dennoch tun, was jetzt nötig ist, damit dieses Virus eben keine Vollmacht über die Menschen gewinnt. Einen kühlen Kopf bewahren – vielleicht das Wichtigste jetzt. Und das Vertrauen füreinander und auf Gott.

Gerade jetzt, wo wir kaum noch körperlich im Kontakt miteinander sind, ist besonders viel Raum für Gottes Geist. Der verbindet Menschen über alle Grenzen. Das ist sein Geschäft. Darin hat er sich bewährt über die Zeiten. In vielen Krisen, die Menschen gemeistert haben, längst vor Corona. Der Geist Gottes durchzieht die Hoffnung und macht stark. Ein Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. So unsichtbar wie das Virus. Ich bin sicher – es ist ein starker Geist. Gott lässt uns nicht allein.

Superintendent Karl Ludwig Schmidt


Wir helfen helfen

Wichtig ist uns auch der Hinweis auf die Aktion "Nachbarschaftschallenge: Hilfe für Risikogruppen", einer Aktion des Diakonischen Werkes Hannover und des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbands Hannover, um in dieser besonderen Krisensituation Menschen Hilfe im Alltag anbieten zu können.

Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.diakonisches-werk-hannover.de/aktuelles-medien/news/news-meldung/in-zeiten-von-corona-hilfe-direkt-nebenan/ und im Handzettel als PDF-Datei zu dieser Aktion.